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Schneechaos in Dortmunds US-Partnerstadt - sieben Tote

Buffalo

Die Dortmunder US-Partnerstadt Buffalo versinkt im Schnee. In den vergangenen Tagen sind dort beim frühen Wintereinbruch anderthalb Meter Schnee gefallen. Mindestens sieben Menschen starben bereits in der Stadt im Nordes des Staates New York. Und Meteorologen sagen weitere weiße Massen voraus.

DORTMUND/NEW YORK

20.11.2014

Nach dem frühen Wintereinbruch in den USA steuert Buffalo auf einen Schneerekord zu. Meteorologen gehen davon aus, dass am Donnerstag und Freitag auf die dort bereits niedergegangenen anderthalb Meter weitere Massen fallen werden. Die Wetterexperten rechnen mit insgesamt mehr als zwei Metern Schnee. So viel fällt sonst über das ganze Jahr verteilt. 

Das im Bundesstaat New York gelegene Buffalo ist die am stärksten von den Wetterkapriolen betroffene Stadt. Der Gouverneur des Bundesstaats, Andrew Cuomo, sprach bei einem Besuch von einem "historischen Ereignis".

Drei Herzinfarkte beim Schneeschippen "Wenn alles vorbei ist, wird dieser Schneesturm jede Menge Rekorde brechen - und für Buffalo will das schon was heißen", sagte Cuomo nach Angaben der Onlineausgabe der Zeitung "USA Today". Mindestens sieben Menschen kamen bislang ums Leben, drei davon erlitten beim Schneeräumen Herzinfarkte. Der Sturm wirbelte auch den Tourkalender der Indie-Band Interpol durcheinander. Die Gruppe stecke wegen des tobenden Schneesturms nahe Buffalo in ihrem Tourbus fest, hieß es am Mittwoch auf der Internetseite der Band. Seit mehr als 40 Stunden seien sie darin gefangen. Noch immer sei unklar, wann der Bus weiterfahren könne. Das für Donnerstag im kanadischen Montreal geplante Konzert sagte Interpol ab.Ganz Amerika friert Auch andere Teile der USA wie etwa Pennsylvania, Ohio, Michigan und Wisconsin versanken in Weiß, die Temperaturen rutschten teilweise auf den Gefrierpunkt. In der Hälfte aller Bundesstaaten lag Schnee. Der Nationale Wetterdienst sprach von "beeindruckenden Schneefällen". Der Wetterdienst erwartet am Donnerstag und Freitag besonders im Gebiet um die Großen Seen ("Great Lakes") im Nordosten der USA mehr Schnee.  Am Mittwoch herrschten an Orten in allen 50 Bundesstaaten Temperaturen unter Null. Sogar auf Hawaii sank die Temperatur auf dem Gipfel des Vulkans Mauna Kea unter den Gefrierpunkt, berichtete "USA Today".  Die ungewöhnliche Kälte macht vor allen Tieren und Menschen im Süden der USA zu schaffen. In Texas mussten Tierschützer laut der Zeitung 140 Schildkröten vor dem Erfrieren retten. 

Von dpa

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