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Wie einfach Betrüger an EC-Karten samt Pin kommen, die von der Post transportiert werden, zeigt ein Dortmunder Beispiel. Der Konzern spricht von einem Einzelfall. Die Polizei aber nicht.

Dortmund

, 29.07.2018

2016 erleichterten Straftäter einen Senior aus dem Dortmunder Stadtbezirk Hombruch um 54.000 Euro. Das Geld hoben sie nach und nach von einem Girokonto des Mannes ab, der die Bargeldabbuchungen erst spät bemerkte. Lange war dieser Fall nicht zu klären. Dann war klar: Die EC-Karte des Betrugsopfers samt persönlicher Indentifikationsnummer (PIN) erbeuteten die Täter vermutlich bei einem Diebstahl aus einem grauen Postablagekasten im Stadtteil Löttringhausen. Diese Kästen stehen am Straßenrand in den Zustellbezirken der Deutschen Post AG. Fahrer beliefern diese nicht bewachten Minidepots mit Briefen, damit die Zusteller in ihren Bezirken kurze Wege haben. Die Zusteller nutzen zwei bis drei Kästen pro Schicht. Ihre Schlüssel passen in die Ablägekästen in Dortmund und umliegenden Städten. Es gibt keine Kontrolle darüber, wer die Kästen öffnet.

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