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Sie wollen die Olympischen Spiele nach Dortmund holen

Ehemalige Athleten

Dortmund soll olympisch werden: Dr. Urban Cleve und Michael Krause waren selbst Teilnehmer bei Olympia, jetzt wollen sie die Spiele in die Metropole Ruhr bringen – unter der Federführung von Dortmund. Dafür suchen sie noch einige Mitstreiter.

DORTMUND

, 12.12.2014

Im Jahr 2024 oder 2028 soll das Olympische Feuer in der Metropole Ruhr unter Federführung der Stadt Dortmund entzündet werden. Diese Bemühungen werden von zwei ehemaligen Olympiateilnehmern vorangetrieben. Die jüngsten Reformen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) haben Rechtsanwalt Michael Krause (68) und Nuklearphysiker Dr. Urban Cleve (84) darin bestärkt, das Handlungskonzept „Dortmund von einer Hansestadt zur Olympiastadt“ zu erarbeiten.  Für Cleve und Krause ist die Metropole Ruhr mit ihrer Infrastruktur und den vielen vorhandenen Sportstätten als Olympiaregion prädestiniert. Sie sagen, dass ihre Idee „von allen Seiten“ unterstützt werde. Für Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau würde damit ein „alter Traum“ in Erfüllung gehen, aktuell treibt er die Idee nicht aktiv voran. Auf Nachfrage ist die Resonanz etwa vom Initiativkreis Ruhr sehr verhalten. 

Auch bei Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), haben sich Cleve und Krause im November bereits eine Abfuhr geholt. Der DOSB treffe am 21. März 2015 seine Entscheidung, ob Berlin oder Hamburg den Zuschlag bekämen. Für die Bewerbung weiterer Städte sei es zu spät, schrieb Vesper. Auch Oberbürgermeister Sierau will „aus Respekt“ vor dem DOSB die Entscheidung zwischen Berlin und Hamburg abwarten. Eine Bewerbung sei eine „Mammutaufgabe“, hinter der das Land NRW, die Sportverbände und letztlich die Bevölkerung stehen müsse. Vielleicht könnten 2028 die Olympischen Spiele ein Thema für die Metropole Ruhr sein. Olympia bedeute für eine Stadt einen „großen Imagegewinn“, so Sierau. Der Ausbau der Infrastruktur werde angeschoben.  

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