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Skurriles bei juraXX

Wer arbeitet wo?

01.06.2007

Die Vorgänge rund um die Anwaltskette juraXX nehmen skurrile Züge an. Wie berichtet stellten Geschäftsführer des Unternehmens Insolvenzanträge, ein Ermittlungsverfahren wegen Insolvenzverschleppung und Betrugs läuft gegen Gründer Eugen Boss. Bei einem Anruf unserer Zeitung unter der juraXX-Nummer an der Hansastraße 101-103 meldete sich SBS Rechtsanwälte, als Gesprächspartner gab sich ein Constantin Freiherr von Stockmar von Wangenheim zu erkennen. Über die näheren Umstände, wie es zu der Umbenennung gekommen ist, wollte er nichts sagen. Was wir so berichteten. Gestern nun meldete sich ein Constantin Freiherr von Stockmar von Wangenheim in der Reaktion. Er habe nie mit uns gesprochen, sagt er, und arbeite bereits seit über zwei Jahren nicht mehr an der Hansastraße, sondern bei juraXX an der Märkischen Straße. Er vermutet, dass möglicherweise ein ehemaliger Kollege seinen Namen verwendet hat. «Mit mir haben Sie nicht gesprochen», unterstreicht er. Ein Besuch an der Hansastraße gestern ergab, dass dort das juraXX-Logo außen prangt. Auf Nachfrage wird angegeben, dass dort nun SBS Rechtsanwälte residierten. Ein von Wangenheim würde dort nicht arbeiten. Mehr wolle man dazu nicht sagen. kiwi

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