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So trainieren Dortmunder orientalischen Bauchtanz

Balou Kulturzentrum

Sinnlich, weiblich, exotisch: Am Mittwoch kreisen im Balou e.V. ein knappes Dutzend Hüften zu orientalischen Popsongs – eine Stunde Bauchtanz mit Birgit Gahmann. Doch was nach flüssigen Bewegungen aussieht, erfordert kompliziertes Training - Hinfallen inklusive.

DORTMUND

18.06.2012
So trainieren Dortmunder orientalischen Bauchtanz

Sieht einfacher aus als es ist: Bauchtanz. Birgit Gahmann leitet seit 25 Jahren Kurse für angehende Bauchtänzerinnen.

Der Schleier schlängelt sich in fließenden Bewegungen als wäre er lebendig. Rochen nennt sich diese Figur mit dem dünnen Stück Stoff - und stellt sich in der Nachahmung deutlich weniger leicht dar, als sie beim Zusehen erscheint. Den Schleier fest zwischen Zeige- und Ringfinger verklemmt entsteht der Rochen durch die Armbewegung nach oben und unten, wobei die Arme mal auseinander gehen, dann wieder zusammengeführt werden.

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Dortmund tanzt orientalisch

Orientalisches Tanzen im Balou - unsere Autorin hat eine Trainingsstunde besucht. Eindrücke aus dem Kulturzentrum.
18.06.2012
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Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke vom orientalischen Tanzen im Kulturzentrum Balou.© Foto: Oliver Schaper

 „Jeder fällt irgendwann mal hin, weil er auf dem Schleier ausrutscht“, erzählt Birgit Gahmann, nachdem sie die Schleiertanzfigur demonstriert hat. Denn im klassischen ägyptischen Tanz lande der Schleier schon nach wenigen Minuten an der Seite. Doch egal ob mit Schleier oder ohne: Der Einstieg ist entscheidend. Als Leitmotto rät Gahmann ihren Tanzschülerinnen: „Rein kommen, gut aussehen - und vor allem: fühlen.“

 Seit 25 Jahren ist Gahmann Tanzlehrerin. Sie weiß genau, wie man Hüften zum Kreisen bringt. „Es ist nur wichtig, dass man die Bewegungen fühlt.“ Trotzdem muss eine angehende Bautänzerin die Bewegungen erst mal in den Kopf bekommen - und die klingen oft einfacher, als sie umzusetzen sind.Dem eigenen Bauch klar zu machen, dass er Wellen schlagen soll, ist für Anfänger ein kleines Kunststück: Erst müssen die oberen Bauchmuskeln angespannt werden, dann die eine Etage tiefer. Dabei müssen die zuvor angespannten Muskeln wieder entspannt werden. Klingt kompliziert, sieht aber gut aus - nach einigen Anläufen jedenfalls.

 Auch die kreisenden Bewegungen der Hüfte nach oben oder unten müssen erstmal vom Hirn verarbeitet werden, bevor sie im Spiegel der Gymnastikhalle bewundert werden können: Bauchnabel rein, Beckenboden anspannen, leicht in die Knie gehen und los geht´s.  Für eine Aufwärtsbewegung muss sich der Muskel zwischen dem Hüftknochen und dem untersten Rippenbogen zusammen ziehen. Mancher Anfänger nimmt dabei zum ersten mal bewusst Kontakt zu diesem unscheinbaren Muskel auf, der so hübsche Bewegungen hervor bringen kann.

 „Europäerinnen müssen oft erst ein Bewusstsein für den eigenen Körper entwickeln“, sagt Gahmann. Der Bauchtanz bringe den Tänzerinnen ein ganz neues Körpergefühl. Doch vor allem bringt der Kurs eines: Spaß. Auch wenn sich die Bauchmuskeln am nächsten Tag mit einem leichten Muskelkater bedanken. 

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