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So viel Testosteron steckt im neuen Dortmund-Tatort

Neunte Folge am Sonntag

Stress mit den Kollegen, der Dienstaufsichtbehörde und dann auch noch ein Mord in der Rockerszene - für Kommissar Peter Faber wird es wieder brenzlig. Hier lesen Sie, warum beim neunten Dortmunder Tatort "Zahltag" (So., 20.15 Uhr, ARD) vom Zuschauer volle Konzentration und ein gutes Erinnerungsvermögen gefordert sind.

DORTMUND

, 07.10.2016
So viel Testosteron steckt im neuen Dortmund-Tatort

Die Dortmunder Kommissare sind nun schon zum neunten Mal im Einsatz.

Kamikaze-Kommissar Peter Faber verscherzt es sich jetzt auch noch mit seiner Kollegin Martina Bönisch, er hat die Dienstaufsicht an den Hacken wegen eines Falls, der zwei Folgen und ein Jahr zurückliegt, und dann ist da noch ein martialischer Mord in der Rockerszene aufzuklären, gefolgt von einem Doppelmord.

Faber kämpft mit allen Tricks

Am Sonntag (9.10.), wie immer um 20.15 Uhr im Ersten, kämpft Faber (Jörg Hartmann) versoffen, verschwitzt und mit allen Tricks um seinen Job und gegen seinen Kollegen Daniel Kossik (Stefan Konarske). Dessen Dienstaufsichtsbeschwerde könnte Faber den Kopf kosten. Doch der Zyniker macht weiter so, bleibt seinen grenzwertigen Ermittlungsmethoden treu, provoziert und unterbreitet dem Rockerchef (Jürgen Maurer) unmoralische Angebote: „Sagense mal, brauchen Sie noch einen Informanten?“ Das Testosteron dampft in dieser Folge aus allen Poren. Faber sucht die Konfrontation nicht nur mit seinen Kollegen, sondern auch mit den Rockern – Duelle, für die es oft nur Blicke braucht.

Und auch das, was Faber von sich gibt, ist wie gehabt grob, respektlos und beleidigend. Der verbale Schlagabtausch gehört wieder zu den Höhepunkten auch dieses Dortmund-Tatorts. Hauptkommissar Johannes Pröll (Milan Peschel) von der Dienstaufsicht wird von Faber mit den Worten begrüßt: „Und, heute schon einen Kollegen in die Tonne gekloppt oder bin ich der erste?“ Darauf Pröll: „Ich mache nur meine Arbeit, Herr Faber.“ – „Jaja, das haben die im Dritten Reich auch gesagt.“ Am Ende ist man erleichtert, dass es für Faber nur einen Verweis gibt.

Fulminanter Auftakt mit Action-Szene

Ach ja, und dann sind da noch die drei Morde. Der Auftakt dazu ist fulminant mit einer Action-Szene, die auf der Blücherstraße im Hafenquartier gedreht wurde. Erst eine Karambolage, bei der ein Geldkurier der Rockerbande „Miners“ von einem Geländewagen umgefahren wird, dann kommt es zu einem Schusswechsel auf offener Straße, auf der am Ende zwei Tote und eine Schwerverletzte liegen. Es geht um die Vorherrschaft im Rockerclub, um Scheinfirmen, Geldwäsche und Verrat. Mehr sei an dieser Stelle nicht preisgegeben. Der neunte Dortmunder Tatort ist nicht der stärkste. Doch das Ende hat echte Schlagkraft. 

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