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Sparkasse warnt 400 Kunden vor Datenklau

Geldautomat manipuliert

400 Kunden der Sparkasse haben in dieser Wochen einen Anruf der Sparkasse erhalten. Datendiebe haben den Geldautomaten der Sparkasse an der Semerteichstraße/Märkische Straße manipuliert, Informationen vom Magnetstreifen der EC-Karte kopiert und einigen Fällen auch die PIN ergattern können.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann

, 12.08.2010
Sparkasse warnt 400 Kunden vor Datenklau

Wer die PIN-Eingabe mit der Hand verdeckt, erschwert den Tätern die Arbeit: Denn mit einer versteckten Kamera versuchen sie am oberen Automatenrand die vierstellige Geheimnummer zu filmen.

Anschließend bedienten sie sich von anderen Geldautomaten an den Girokonten der ahnungslosen Opfer, die wegen der technischen Raffinesse der Täter von der Datenspionage nichts gemerkt haben. „Von einem finanziellen Schaden betroffen sind aber nur einige wenige Kunden, vorsorglich haben wir aber 400 angerufen, die in dem Zeitraum der Automatenmanipulation Bargeld abgehoben haben“, so Bereichsleiterin Britta Riede (41). 

Diese innerhalb eines Tages abtelefonierten 400 Kunden müssen jetzt mit Argusaugen ihre Kontoauszüge überprüfen, um die von den Betrügern abgebuchten Beträge bei der Polizei anzuzeigen. Die Sparkasse benötigt eine Durchschrift der Anzeige und die Unterschrift unter einem besonderen Formular und erstattet dem Kunden anschließend den Schaden. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, hatte die Sparkasse die EC-Karten der betroffenen Kunden unverzüglich für den Auslandseinsatz sperren lassen. In den nächsten Tagen erhalten die EC-Besitzer neue Karten und neue Geheimnummern. Schon mehrfach attackierten unbekannte Täter die Geldautomaten der Sparkasse und anderer Banken in Dortmund, aber zum ersten Mal konnten sich Betrüger tatsächlich an den Konten der Sparkassen-Kunden bedienen.

Trotz bundesweit steigenden Fallzahlen, ist die Erfolgsquote bei der Sparkasse deshalb so gering, weil Dortmunds größte Bank viel Geld in den technischen Automatenschutz investiert.  

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