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Stadion Rote Erde ist komplett saniert

DORTMUND Nach rund 14-monatiger Bauzeit hat Bürgermeisterin Birgit Jörder das Stadion Rote Erde dem Dortmunder Sport zurück gegeben. Für rund 1.670.000 Euro waren seit Oktober 2007 der Brandschutz auf Vordermann gebracht, Beton, Mauerwerk und Tore saniert worden.

von Ruhr Nachrichten

, 12.12.2008

 

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Bausubstanz dieser traditionsreichen und denkmalgeschützten Sportanlage nachhaltig zu sichern. Das Stadion Rote Erde steht damit den Sportlerinnen und Sportlern wieder uneingeschränkt zur Verfügung“, erklärte Jörder. Bei einer regelmäßigen Überprüfung von Versammlungsstätten im Stadtgebiet hatte das Bauordnungsamt der Stadt Dortmund brandschutztechnische Mängel im Stadion Rote Erde festgestellt. Darüber hinaus bestand allgemeiner Sanierungsbedarf hinsichtlich der denkmalgeschützten Bauwerke. Im Bereich der Sitzplatztribüne wurde der Beton in drei Bauabschnitten komplett saniert. Dazu wurde die obere Betonschicht entfernt und durch ein betonähnliches Material ersetzt. Die Sitzbankreihen konnten weitgehend erhalten und mit einer wetterfesten Beschichtung geschützt werden. Einige marode und defekte Elemente mussten allerdings erneuert werden.

Die unterhalb der Tribüne liegenden, teilweise feuchten Lagerräume wurden trocken gelegt, neue verputzt und mit einem mineralischen Anstrich versehen. Zur Verhinderung weiterer Bauschäden wurden Lüftungsrohre eingebaut. Unterhalb der Tribüne entstand aus Gründen des Brandschutzes zudem ein zusätzlicher Ausgang. Das denkmalgeschützte „Marathontor“, der südliche Zugang zum Stadion, benötigte dringend Schutz vor weiteren negativen Witterungseinflüssen. Dazu wurde die Fahrbahn, die durch das bereits durchfeuchtete Bauwerk führt, bis auf den Betonuntergrund aufgenommen, abgedichtet und neu wieder aufgebaut.

Auch die  Mauerkronen wurden unterhalb der Natursteinabdeckungen mit einer Sperrschicht versehen. Sämtliche - weitgehend maroden - Fugen wurden handwerklich ausgekratzt und neu gefüllt. Die Holzfenster und Fenstergitter der Türme wurden repariert, Decken-Stahlträger im Inneren entrostet und neu beschichtet. Nach Abtrocknung des Mauerwerks erhielten die Türme innen einen neuen Putz und einen Anstrich. Die historischen Eisentore im Norden und Süden des Stadions sowie sämtliche anderen Metallgittertore wurden funktionell aufgearbeitet, neu beschichtet und mit modernen Schlössern ausgestattet. Alle Tore sind jetzt in eine neue Schließanlage integriert.

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