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Stadt Dortmund: Standort Hacheney nicht gefährdet

Leichtathletik

Das neue Leichtathletikstadion in Hacheney kommt. Das hat Dirk Reil, kommissarischer Vizechef des städtischen Sportbetriebes, unserer Redaktion bestätigt. Zuvor gab es nach Aussagen Reils gegenüber der Bezirksvertretung Hörde Zweifel daran.

HACHENEY

, 17.10.2016
Stadt Dortmund: Standort Hacheney nicht gefährdet

Auf der Anlage in Hacheney soll ein Leichtathletikstadion entstehen. Wann, ist noch unklar.

Damals sagte Reil, angesprochen auf die Pläne zu Lärmschutzwänden und der Parksituation: „Wenn sich herausstellt, dass der Standort in Sachen Parken oder Verkehr nicht geeignet ist, dann wird es auch nicht umgesetzt.“ Reil sagte am Montag, dass er sich an dieser Stelle „komplett missverstanden“ fühle. „Es ging bei dieser Aussage nicht um das Projekt allgemein, sondern um die Umsetzung der bisher geplanten weiteren Ausbaustufen.“

Drei Ausbaustufen sieht der Ratsbeschluss aus dem März für das Stadion vor. Unberührt bleibe laut Reil die erste Ausbaustufe der aktuellen Fußballanlage. Die Stufe beinhaltet, aus der vorhandenen Aschenlaufbahn eine 400 Meter Rundlaufbahn zu erstellen. Im Innenbereich wird aus einem Aschen- ein Naturrasenplatz. Eine Weitsprung- und eine Hochsprunganlage entstehen. Zwei Kugelstoßringe werden installiert und die Flutlichtanlage erneuert.

Beginn erst 2017

Geplant war seitens der Stadt, noch 2016 mit dem Bau der ersten Stufe zu beginnen. Reil erklärt, dass daraus nichts wird. „Das Goystadion in Hörde bekommt einen Kunstrasenplatz. Die hier heimischen Klubs weichen bis zur Fertigstellung nach Hacheney aus“, sagt Reil. Das sind der VfL Hörde und die South Dortmund Soccers. Im Goystadion muss laut Reil nach Prüfung der Untergrund verfüllt werden, weil ein alter Bergbau-Stollen entdeckt wurde. „Den Auftrag müssen wir ausschreiben. Damit konnten wir im Vorfeld ja nicht planen“, sagt er. Reil hofft, dass der Umbau der Bezirkssportanlage zu einem Leichtathletikstadion noch im Frühjahr 2017 beginnt.

Gerhard Niemeyer, Vorsitzender der Leichtathleten von Teutonia Lanstrop und ehemaliger Kreisleichtathletik-Obmann, bewertet Reils Aussagen erstmal positiv. Ihm ist aber wichtig, dass die bisherigen Pläne für die zweite und dritte Ausbaustufe umgesetzt werden. Niemeyer war an den bisherigen Planungen, die seit über zwei Jahren laufen, beteiligt. „Wir wollen nicht nur eine Trainingsanlage, sondern auch ein Stadion für Wettkämpfe“, sagt Niemeyer.

Niemeyer zweifelt

Dass sei auch das Ziel der Stadt. „Wir haben null Interesse daran, dass das Stadion nicht so kommt wie geplant“, sagt Reil. Er sichert aber nicht zu 100 Prozent zu, dass die aktuellen Pläne der zweiten und dritten Stufe, die unter anderem weitere Sportbereiche und einen Tribünenbau vorsehen, eins zu eins umgesetzt werden.

Es müsse abgewartet werden, wie das gesamtstädtische Konzept, das nicht nur die Sportanlage, sondern auch ihr Umfeld mit Schulzentrum, alter Feuerwache und dem Wohngebiet mit den Nebenwegen der Hacheneyer Straße umfasst, letztlich aussieht. „Ich glaube erst an das Leichtathletikstadtion, wenn es dann auch in Hacheney steht“, sagt Niemeyer.

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