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Stadt will Parkplätze für Fahrräder rund ums Stadion ausbauen

Mehr Komfort für Radfahrer

Die drei Fahrradwachen im Umfeld von Stadion und Westfalenhallen werden bei Heimspielen des BVB im Schnitt von 400 Radfahrern genutzt. Jetzt sollen die Fahrradabstellanlagen ausgebaut und aufgewertet werden – damit noch mehr mit dem Fahrrad zum Signal Iduna Park und in die Westfalenhallen kommen.

DORTMUND

, 29.05.2017
Stadt will Parkplätze für Fahrräder rund ums Stadion ausbauen

Wer Fahrrad fährt, will sein Rad auch gescheit abstellen können. Deshalb sollen jetzt die Stellplätze für Fahrräder rund ums Stadion ausgebaut werden.

Das teilte jetzt Baudezernent Martin Lürwer nach der Sitzung des Verwaltungsvorstandes mit. Die Entscheidung fiel nach entsprechenden Beratungen der Stadt mit dem BVB und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), der die Fahrradwachen betreibt. Kostenpunkt des Ausbaus: rund 164.000 Euro.

Der Löwenteil geht auf das Konto der Anlage am Bolmker Weg. Die Fahrradabstellanlage zwischen dem Parkplatz Am Sonnenblick und dem Freibad Volkspark erhält einen Unterstand mit Sitzgelegenheit. Außerdem wird die vorhandene Asphaltfläche durch ein Betonpflaster ersetzt. Dabei werden Fahrradbügel für rund 200 Fahrräder eingebaut und beschädigte Zaunelemente erneuert. Diese Aufwertung kostet rund 132.000 Euro. Mit der Umsetzung ist laut Stadt frühestens Mitte 2018 zu rechnen.

Unterstand zum Sitzen

An der Fahrradabstellanlage westlich der Rosenterrassen müssen etwa zehn Fahrradbügel entfernt werden, um einem Unterstand mit Sitzgelegenheit Platz zu machen, der auch dort eingerichtet werden soll.

Damit werden dort künftig nur noch rund 280 Fahrradbügel zur Verfügung stehen. Die Umsetzung ist für das vierte Quartal 2017 vorgesehen und kostet rund 12.000 Euro.

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Auch die Fahrradabstellanlage an der Strobelallee soll einen Unterstand zum Sitzen bekommen sowie 18 weitere Fahrradbügel. Nach dem Umbau würden damit dort rund 260 Fahrradparkplätze zur Verfügung stehen. Zudem soll der Abstellplatz einen weiteren Zugang beziehungsweise Ausgang bekommen. Auf Wunsch von Borussia Dortmund wird die Anlage schwarz eingefriedet mit ebenfalls schwarzen Toren. Der Zaun wird die Logos des BVB und des ADFC tragen. Diese Arbeiten sind ebenfalls für das vierte Quartal 2017 vorgesehen.

An den Ausbaukosten von etwa 32.000 beteiligt sich der BVB mit 13.250 Euro. Nach dem Ausbau werde der ADFC Unterhaltung und Betrieb der Fahrradabstellanlagen übernehmen, kündigte Baudezernent Lürwer an.

Fahrradparkfläche gerettet

Die Fahrradparkplätze waren 2006 auch von der Verwaltung, dem BVB und dem ADFC eingerichtet worden, um das wilde Fahrradparken auf der Strobelallee in den Griff zu bekommen. Das war auch gelungen.

Trotzdem gab es Anfang 2015 im Zuge der Sanierung der denkmalgeschützten Rosenterrassen Bestrebungen der Gartenplaner im Betrieb Stadtgrün, die damals ungepflegte Abstellanlage an den Rosenterrassen zu beseitigen. Der ADFC protestierte und die Stadtspitze sprang ihm zur Seite. Die Tiefbauamts-Abteilung Stadtgrün musste ihre Sanierungspläne für die Rosenterrassen entsprechend anpassen.  

Über den Baubeschluss berät der Bau- und Verkehrsausschuss des Rates am 27. Juni. Die zuständige Bezirksvertretung Innenstadt-West wird am 5. Juli informiert. Nach dem Baubeschluss kann das Tiefbauamt starten.

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