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Stadtarchiv könnte in den Kronen-Turm ziehen

Märkische Straße

Wird aus dem Kronenturm bald ein Archivturm? Diese Idee wird aktuell von der Verwaltung geprüft. Denn die Stadt ist mittelfristig auf der Suche nach einem neuen Standort für das Stadtarchiv. Wir blicken auf die fünf wichtigsten Fakten.

DORTMUND

, 04.04.2017
Stadtarchiv könnte in den Kronen-Turm ziehen

Drumherum wird fleißig gebaut am Wohnquartier auf dem Gelände der früheren Kronen-Brauerei. Kronenturm und Sudhaus mit Wenkers-Keller warten dagegen weiterhin auf eine neue Nutzung.

Der Kronen-Turm:

Seit gut 20 Jahren steht der Turm der Kronen-Brauerei leer. Und während sich das übrige Ex-Brauereigelände inzwischen zu einem schicken Wohnstandort entwickelt hat, gammelt das frühere Gär- und Lagerhochhaus weiter vor sich hin.

Das war bislang geplant:

Die bekannt gewordenen Überlegungen reichten bislang vom Abriss bis zu einem Umbau für Loft-Wohnungen oder Büros. Eine weitere Variante, über die ebenfalls schon seit mehreren Jahren nachgedacht wird, ist die Nutzung für Archivzwecke. Schon 2013 wurden dazu erste Überlegungen im Gestaltungsbeirat der Stadt präsentiert – und stießen dort dem Vernehmen nach auf Beifall.

Das ist neu:

Jetzt könnten die Pläne bald wieder aktuell werden. Denn Stadtarchiv-Leiter Stefan Mühlhofer ist damit beauftragt, ein Raumkonzept für das Stadtarchiv zu entwickeln – auch mit Blick auf den Kronen-Turm.

Das ist der aktuelle Stand:

Fakt ist: „Am aktuellen Standort an der Märkischen Straße wird das Stadtarchiv auf Dauer nicht genug Platz haben“, berichtet Stadtdirektor Jörg Stüdemann auf Nachfrage. Denn immer mehr Archivalien müssten gesichert und verwahrt werden. Deshalb denke man mittelfristig über einen neuen Standort nach und prüfe dazu mehrere Varianten. Ein Neubau sei dabei ebenso denkbar wie eine Anmietung. Falls nötig könnte es dazu ein Interessenbekundungsverfahren geben. Der Kronen-Turm ist also nicht automatisch gesetzt.

So geht es jetzt weiter:

„Wir stehen nicht unter Zugzwang“, sagt Stüdemann. Allzu viel Zeit bleibt der Stadt aber auch nicht. Der erst vor einigen Jahren verlängerte Mietvertrag für das frühere Siemens-Gebäude an der Märkischen Straße 14 läuft noch bis 2023. Wenn man Planung, Neu- oder Umbau eines Gebäudes ins Auge fasst, kann man eine Entscheidung nicht auf die lange Bank schieben.

Und sie sollte dann von Dauer sein. „Mit einem Stadtarchiv sollte man nicht allzu oft umziehen“, gibt Stüdemann zu bedenken. Erst 1998 war das Archiv aus dem alten Stadthaus am Friedensplatz in das frühere Siemens-Gebäude umgezogen, das damals ausdrücklich als Provisorium gehandelt wurde. Nebenan in der Küpferstraße wird außerdem ein stadteigenes Gebäude unter anderem für die Restaurierungswerkstatt genutzt.

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