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Streit mit Schwert gelöst?

DORTMUND Ein Streit in einem Studentenwohnheim hat am 2. Weihnachtstag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst: Bewohner hatten den Notruf gewählt, weil angeblich mehrere Männer mit Schwertern aufeinander los gegangen waren.

von Von Andreas Wegener

, 27.12.2007
Streit mit Schwert gelöst?

Vor Ort befragten die Polizisten Zeugen der Tat.

Mehrere Streifenwagen rasten um 22.40 Uhr zum "Roncalli-Haus" (Von der Recke-Straße). Tatsächlich trafen die Einsatzkräfte vor Ort einen 18-Jährigen aus Kamerun, der eine Schnittverletzung an der Hand hatte. "Das Opfer erklärte, er sei in der Gemeinschaftsküche als 'Neger' bezeichnet worden", erklärte ein Polizeisprecher. Einer der sechs anwesenden Männer (im Alter von 21 bis 27 Jahren) hätte noch weitere rassistische Beschimpfungen gerufen, erklärte der Student, und plötzlich ein Schwert oder langes Messer gezückt und ihn damit an der Hand getroffen.

Die gebürtigen Kasachen hingegen stellten den Ablauf ganz anders dar. Danach habe der 18-Jährige in der Küche gerumgepöbelt, die Räume dann verlassen und sei später mit einer blutenden Wunde zurückgekehrt.

Die Polizei fand jedenfalls keine Tatwaffe. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dauern an.

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