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TV-Sender setzt Dortmunder Unternehmerin auf Insel aus

"Wild Island"

Für die neue TV-Show "Wild Island - Das pure Überleben" haben sich 14 Menschen auf einer Insel im Pazifik aussetzen lassen. Die Dortmunder Unternehmerin Katja Gericke war dabei - uns hat sie schon vor Ausstrahlungsbeginn vom Überlebenskampf im Paradies erzählt.

DORTMUND

, 06.11.2015

Die Insel, sie liegt im Pazifik, in Mittelamerika, kurz vor Panama. Wenn die Sonne scheint, glitzert das glasklare Wasser türkis. Der Sand am Strand ist weich und fein. An den Bäumen hängen Kokosnüsse. Die Insel ist unbewohnt. Für 14 Menschen wurde dieses traumhafte Stück Land nun zum Überlebenskampf. Nur mit dem allernötigsten ausgestattet haben sie dort vier Wochen à la Robinson Crusoe für die Reality-TV-Show „Wild Island“ von Pro Sieben verbracht.

Kein entspannter Sommerurlaub

Katja Gericke lebt in Werl und betreibt am Brüderweg in der Dortmunder City den Ski- und Snowboardausstatter Mister Ski. Dafür reist die 44-Jährige häufig in die Berge. Aber Strand, Meer, bis zu 45 Grad Hitze – „das war für mich eine komplett neue Welt“, sagt sie. Es war der Reiz des Abenteuers, der sie gelockt hat. Und die Aussicht, mal länger als ein paar Tage vom Job abschalten zu können, sich eine Auszeit zu nehmen, auszusteigen.

Ein entspannter Sommerurlaub sei „Wild Island“ aber nicht gewesen – im Gegenteil. „Es war ein knallharter Kampf – auch für mich persönlich“, sagt Gericke, die sich selbst als toughe Frau bezeichnet. Ihre Familie habe sie, umgeben von 13 wildfremden Menschen, ohne Kontakt zur Außenwelt, sehr vermisst. „Das hätte ich nicht gedacht.“

Teilnehmer filmten sich selbst

Das Sendungsformat kommt aus England. Die Teilnehmer werden kurz vor der Insel im Meer ausgesetzt und müssen dann vier Wochen dort (über)leben und sich dabei selbst filmen. „Das Filmen ist uns Tag für Tag etwas schwerer gefallen“, sagt Gericke. Denn auch in extremen Stresssituation liefen die Kameras. „Das Format ist deshalb aber auch unverfälscht. Es ist nichts geschönt.“

Neben den Kameras hatten die 14 Abenteurer nur ein paar Klamotten, Sonnencreme, Messer und Wasser für 24 Stunden dabei. Holz, Wasser, Nahrung mussten sie selbst suchen. „Wir haben uns immer nur gefragt: Was machen wir, damit wir überleben?“ Für Katja Gericke war das doppelt herausfordernd. Sie ist Vegetarierin.

Tierquälerei bei Pro Sieben?

„Ich habe hauptsächlich Kokosnüsse und Mangos gegessen“, sagt die 44-Jährige. Die anderen Teilnehmer hingegen haben auch Tiere getötet, um sich zu ernähren. Am Mittwoch war deshalb eine Diskussion aufgekommen, Tierschützer warfen Sender Pro Sieben Tierquälerei vor. Der stritt ab. Tiere würden „nicht gequält, sondern getötet, zubereitet - und gegessen.“

Liebe #StopWildIsland-Fans, schaut euch gerne #WildIsland an, bildet euch ein Urteil - und beschimpft uns dann.

— ProSieben (@ProSieben)

Auch Gericke sagt: „Ich musste damit leben, dass die Leute Fleisch essen. Aber es ist kein Tier gequält worden.“ Unter den Teilnehmern sei ein Jäger gewesen, der gewusst habe, wie er die Tiere umlegen konnte, ohne dass sie leiden mussten. Trotz der Extremsituation: „Die Insel ist wunderschön, die Natur bezaubernd.“ Sie haben gute Gespräche geführt und jeden Tag den Sternenhimmel genossen, sagt Katja Gericke. „Es ist ein Paradies, aber eines, das zu schaffen macht.“

startet am Sonntag (8. 11.) um 23.10 Uhr bei Pro Sieben. Ab Montag (9. 11.) ist die TV-Sendung täglich bis zum 14. November (Samstag) um 22.15 Uhr zu sehen.

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