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Thier-Galerie erweist sich als Job-Motor

1215 Stellen

Von den 1200 benötigten Stellen in der Thier-Galerie sind bis auf 100 alle besetzt. Unterm Strich werde das Einkaufscenter für den heimischen Arbeitsmarkt positiv sein, ist Stefan Kulozik, Chef der heimischen Arbeitsagentur Dortmund, überzeugt.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 21.10.2011
Thier-Galerie erweist sich als Job-Motor

Viele neue Jobs sind in der Thier-Galerie entstanden.

Noch sei es zwar viel zu früh, Verschiebungen innerhalb des City-Handels festzustellen, so Kulozik. Aber er sei überzeugt, dass die über 1000 Stellen in der Thier-Galerie nicht an anderer Stelle abgebaut würden. Die Thier-Galerie sei „eine richtig runde Sache“. Bewährt haben sich aus Sicht aller Beteiligten die neuen Formen der Stellenvermittlung über das jobquar-THIER, über Facebook und im Jobbus. Acht Mitarbeiter der Arbeitsagentur und des Jobcenters kümmerten sich um den Personalbedarf von 120 der 160 Unternehmen in der Thier-Galerie. Insgesamt waren 1215 Arbeitsstellen gemeldet, darunter rund 230 Mini-Jobs und 13 Ausbildungsstellen.

Mit etwa 700 Stellen war der Großteil im Textil-Einzelhandel zu besetzen. Aber auch der Lebensmittelhandel mit knapp 80 Stellen sowie die Gastronomie mit 55 Stellen waren stark vertreten. Daneben suchten Kosmetikgeschäfte, Optiker, Apotheken und weitere Händler Mitarbeiter vom Filialleiter über Fachverkäufer bis hin zu Hilfskräften. 5000 Bewerber wurden zu Gruppengesprächen eingeladen, für 3000 von ihnen folgten persönliche Gespräche bei den Arbeitsvermittlern. Centermanager Alexander Crüsemann berichtet: „Die Rückmeldungen von unseren Mietern sind überaus positiv.“ Die Arbeitsagentur und das Jobcenter hätten sich als zuverlässige und flexible Partner erwiesen, „die auf viele Wünsche eingegangen sind und einen Service geboten haben, den ihnen von Beginn an vielleicht nicht jeder zugetraut hat.“ Über die Hälfte der Stellen wurde mit zuvor arbeitslosen Menschen besetzt, 200 Dortmunder waren sogar länger als ein Jahr ohne Job. Das belegt für Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer vom Jobcenter Dortmund, dass auch unter Langzeitarbeitlosen interessante Bewerber sind, die sich mit ihren Qualitäten im Wettbewerb durchsetzen können.

Auch wenn das Projektbüro jobquarTHIER aufgelöst wurde, bleibt der Service für die Arbeitgeber in der Thier-Galerie bestehen, wie Detlef Janke-Erler, stellvertretender Projektleiter des Jobcenters, unterstreicht: „Wir sind weiterhin mit den bekannten Ansprechpartnern für die Arbeitgeber in der Thier-Galerie im Einsatz. Es werden sich schon allein über die natürliche Fluktuation kontinuierlich Perspektiven ergeben.“ Aktuell sind noch knapp 100 Stellen zu besetzen, der größte Teil davon sind Mini-Jobs im Verkauf und in der Gastronomie.

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