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Tod im Freibad: Fünfter Prozess

DORTMUND Mehr als fünf Jahre nach dem Tod des Schülers Mohamed Hida im Deusener Hardenberg-Freibad hat am Dienstag vor dem Landgericht schon der fünfte Strafprozess im Zusammenhang mit dem tragischen Fall begonnen.

von Von Martin von Braunschweig

, 26.08.2008

Auf der Anklagebank vor der 40. Berufungskammer sitzt der frühere „Sicherheits-Beauftragte“ der Dortmunder Bad & Sport GmbH. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 51-Jährigen vor, ebenfalls für den Tod des Jungen verantwortlich zu sein. Das Amtsgericht hat den Mann im Dezember 2007 zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt. Dagegen haben jedoch sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.   In insgesamt drei früheren Prozessen sind bereits der Schwimmmeister des Hardenberg-Freibades und der frühere Bäder-Chef Michael Libor wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig verurteilt worden. Libor erhielt eine Geldstrafe, der Schwimmmeister sechs Monate Haft auf Bewährung. Mohamed Hida war am 1. Juni 2003 ertrunken, nachdem er mit dem Bein unter Wasser in ein ungesichertes Pumpen-Ansaugrohr geraten war. 

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