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Umbau-Start erst im Juni 2017

Hauptbahnhof Dortmund

Mit ein bisschen Verspätung ist bei der Bahn halt immer zu rechnen: Statt, wie bislang angekündigt, im Frühjahr 2017 soll der Umbau des Hauptbahnhofs nun im Sommer starten. Für Juni 2017 kündigte Stephan Boleslawsky von der DB Station&Service AG am Montag den Beginn vorbereitender Arbeiten an.

DORTMUND

, 24.10.2016
Umbau-Start erst im Juni 2017

Ideen für die Nordseite des Bahnhofs (r.), vor allem für die weitgehend ungenutzten Flächen auf dem Bahndamm, will die Stadt bei einer Planungswerkstatt sammeln.

Die ersten Arbeiten im Juni 2017 werden für die Reisenden noch nicht sichtbar sein. Spürbar wird der Umbau der Bahnstation Mitte 2018, wenn die ersten Bahnsteige erneuert werden.

In vier Bauabschnitten soll es dann bis 2022 von Norden nach Süden mit der Erneuerung vorangehen, die vor allem die barrierefreie Erreichbarkeit der Bahnsteige mit Aufzügen ermöglichen soll.

Zum Abschluss im Jahr 2023 soll dann noch eine neue Verbindungshalle zwischen Bahnhofs-Tunnel und U-Bahn an der Nordseite des Bahnhofs entstehen. Das Bauprogramm stellte Boleslawski am Montag zum Auftakt der städtischen Planungswerkstatt für den Nordbereich des Bahnhofs vor. 

Bereits ab Dezember soll ein Info-Würfel im Bahnhof Interessierten einen Einblick in die bevorstehenden Arbeiten bieten. Oberstes Ziel des Umbaus für rund 105 Millionen Euro ist die Barrierefreiheit. Aber auch die Aufenthaltsqualität am Hauptbahnhof soll gesteigert werden, kündigte Boleslawsky an. Dazu gehört vor allem die Erweiterung des Bahnhofstunnels von 9,20 auf 13,20 Meter. In der Mitte werden die Aufzüge zu den Bahnsteigen platziert, die komplett barrierefrei gestaltet werden.

Besondere ästhetische Ansprüche sollte man allerdings an den Umbau nicht stellen. Ein architektonisch hochwertiges, geschwungenes Bahnhofsdach, wie es ab 2017 am Duisburger Hauptbahnhof entsteht, wird es in Dortmund nicht geben. Hier werden die üblichen Bahnsteigdächer lediglich erneuert und an zwei Bahnsteigen um einige Meter verlängert. Installiert wird der Typ „Zwiesel“, der auch an vielen Kleinstadt-Bahnhöfen üblich ist. „Wir haben uns“, sagte Boleslawsky auf Nachfrage, „auf das Thema Funktionalität konzentriert.“

 

 

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