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Undurchsichtige Abrechnungen: Zahnarzt akzeptiert Geldbuße

DORTMUND Wegen einer Reihe undurchsichtiger Honorar-Abrechnungen bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) musste sich am Dienstag ein 51-jähriger Zahnarzt aus Dortmund vor dem Amtsgericht verantworten.

von Von Martin von Braunschweig

, 12.08.2008
Undurchsichtige Abrechnungen: Zahnarzt akzeptiert Geldbuße

Dieser Zahnarzt muss sich vor Gericht verantworten.

Weil sich aber möglicherweise nur ein geringer Teil der Vorwürfe hätte beweisen lassen, erklärten sich alle Beteiligten damit einverstanden, das Betrugs-Verfahren gegen Zahlung einer Geldbuße von 12.000 Euro einzustellen. Richter Hans-Ulrich Esken fand trotzdem deutliche Worte: „So ganz traue ich dem Braten nicht“, sagte der Vorsitzende zu den Erklärungen des Zahnarztes.Fest steht, dass der Mediziner zwischen 2005 und 2007 an mindestens zwei Tagen pro Monat einen Assistenzarzt eingesetzt hat, während er selbst in einer Münchener Privatklinik tätig war. Anschließend rechnete er die Leistungen seines Assistenten als eigene Leistungen ab. Dies war aber nicht zulässig, wie ein Mitarbeiter der KZV dem Gericht als Zeuge bestätigte. Der 51-Zahnarzt stand zuletzt auch wegen sexueller Nötigung einer Mitarbeiterin vor Gericht. Auch dieses Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldbuße (6000 Euro) eingestellt.

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