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Urteil im Prozess um kiloschwere Marihuana-Geschäfte

Landgericht Dortmund

Seine kiloschweren Marihuana-Geschäfte, die ihn immer wieder auch auf ein Gestüt im Dortmunder Norden führten, haben einem 50-jährigen Mann aus Unna eine lange Zeit im Gefängnis beschert. Das Landgericht Dortmund verurteilte den Mann zu zehn Jahren und sechs Monaten Haft. Und es wurden noch weitere Männer verurteilt.

DORTMUND

18.05.2016

Im Prozess hatte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt. Danach stand fest, dass er der Kopf einer weit verzweigten Gruppierung war, die die Region Dortmund-Unna in den vergangenen Monaten mit regelmäßigen Rauschgift-Lieferungen versorgte.

Scharfe Waffen sichergestellt

Bei der Festnahme der Gruppe im September 2015 hatte die Polizei nicht nur das Lager auf dem Dortmunder Gestüt ausgehoben, sondern darüber hinaus auch Bargeld und scharfe Waffen sichergestellt. Eine Pistole lagerte dabei entsichert und durchgeladen in einem aufklappbaren Globus neben der Couch im Wohnzimmer. Der Besitzer hätte im Ernstfall nur noch abdrücken müssen.

Vier weitere Männer verurteilt

Neben dem Hauptangeklagten wurden vier weitere Männer verurteilt. Der niederländische Lieferant der Gruppe erhielt sechs Jahre Haft, sein Sohn muss zweieinhalb Jahre Haft verbüßen. Ein weiterer Mann aus Unna, der als Kronzeuge gegen seine Komplizen ausgesagt und damit Pluspunkte gesammelt hatte, wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Ein am Rande beteiligter Mann kam mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten davon.

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