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Vereine feierten das Jubiläum ihres Bades

50 Jahre Südbad

DORTMUND Eine große Party gab es nicht zum 50. Jubiläum des Südbades. Teils, weil während der Urlaubszeit die Nachfrage gering war, aber auch aus Geldmangel. Trotzdem feierten die Vereine des Südbades am Samstag im kleinen Kreis.

von Von Stefanie Platthaus

, 08.08.2010
Vereine feierten das Jubiläum ihres Bades

Für die Besucher gab es freien Eintritt und Vorführungen der Vereine: Rettungsschwimmen, Wasserball und Unterricht für Nichtschwimmer. Nach der Groß-Renovierung vor drei Jahren sind laut Manfred Lesinski vom Kreisverband Schwimmen Dortmund keine Wünsche mehr offen: „Hier kann man nichts mehr schöner machen.“ Peter Heckmann, Vorsitzender des SG Dortmund, ist ebenso begeistert von den Umbauten: „Das Bad wurde wettkampforientiert ausgebaut mit Anzeigen und angepassten Bahnen.“ Aber einen Wunsch für die Zukunft hat Heckmann: „Noch mehr Platz wäre schön. Am liebsten ein eigenes Trainingsbecken“, schwärmt er. „Das ist zwar kaum umsetzbar, aber man darf ja noch träumen.“Betriebsleiterin Petra Fisch sieht das ähnlich: „Es ist zwar seit der Renovierung mehr Platz für Trainingsbahnen und normalen Schwimmbetrieb. Aber zu den Stoßzeiten morgens und wenn die Schüler da sind, ist nicht genug Platz für alle Schwimmer.“ Oft gebe es Beschwerden.

In den nächsten drei Wochen werden die wohl ausbleiben. Das Südbad schließt seine Pforten. Die jährliche Reinigung des Edelstahlbeckens steht an, außerdem kleine Ausbesserungen. Damit der Drei-Meter-Sprungturm wieder benutzt werden darf, müssen die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden: Plexiglas soll das Geländer sichern. „Für den Fünf-Meter-Turm können wir uns das noch nicht leisten, deshalb muss der gesperrt bleiben“, bedauert Claudia Hagemann vom Sport- und Freizeitbetrieb der Stadt Dortmund. Petra Fisch ist sicher, dass nach den drei Wochen die „Stamm-Schwimmer“ wiederkommen. „Nach dem großen Umbau kamen auch viele wieder, die während der Schließung woanders schwimmen mussten.“

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