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Verfahren gegen Kevin Großkreutz ist eingestellt

Ex-BVB-Star

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat das Strafverfahren gegen den ehemaligen BVB-Profi Kevin Großkreutz eingestellt. Eine Frau hatte Großkreutz im vergangenen November angezeigt, weil er ihr in den Bauch getreten haben sollte. Nach den Ermittlungen blieb von diesem Vorwurf aber nichts mehr übrig.

KEMMINGHAUSEN

, 10.02.2016
Verfahren gegen Kevin Großkreutz ist eingestellt

Das Verfahren wegen schwerer Körperverletzung gegen Kevin Großkreutz wurde eingestellt.

"Bei der Vernehmung haben die Zeugen nicht mehr von Tritten durch Kevin Großkreutz gesprochen", erklärte Staatsanwalt Elmar Pleus am Mittwoch auf Anfrage der Redaktion. Aufgrund von mangelnden Tatnachweisen wurde das Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung daraufhin am Dienstag eingestellt. Damit hat Kevin Großkreutz keine Folgen mehr zu befürchten. 

Streit auf dem Sportplatz

Anzeige hatte im November eine 32-jährige Dortmunderin erstattet. Ausgangspunkt war ein Streit zwischen ihr und Großkreutz' Mutter auf dem Sportplatz des VfL Kemminghausen. Kevin Großkreutz - zu dieser Zeit bei Galatasaray unter Vertrag, aber nicht spielberichtigt - war zu Besuch in der Heimat und absolvierte ein Lauftraining am Sportplatz. Der Streit zwischen den Frauen eskalierte und es kam zu einem Handgemenge. Auch Kevin Großkreutz mischte sich ein.

Vorfall war lange unklar

Was genau dann passierte, war allerdings lange Zeit undurchsichtig für die Staatsanwaltschaft. Im Dezember meldete sich eine Zeugin in unserer Redaktion, die den Vorfall direkt miterlebt hatte und Großkreutz entlastete: "Kevin Großkreutz hat die Frau nicht angegriffen!" Stattdessen sei das angebliche Opfer die Angreiferin gewesen. Erst im Laufe der Vernehmungen kristallisierte sich nach und nach die Unschuld des Fußball-Profis heraus.

Trotz widersprüchlicher Angaben bei der Polizei und späteren Vernehmung droht der Klägerin keine Anzeige wegen Falschaussage. "Es gibt keinen Verdacht auf eine vorsätzliche Falschaussage. Es handelte sich viel mehr um einen unklaren Sachverhalt", so Elmar Pleus.

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