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Verkehrsregelung sorgt für Kapriolen

Westentor

Hartmut Siebrecht ist ratlos. Ein Verkehrsschild entgegen der Fahrtrichtung und ein Richtungspfeil im Miniatur-Format zieren die neugestaltete Westentor-Kreuzung an der Innenseite des Walls.

von Von Oliver Volmerich

, 23.08.2010

„Den putzigen Abbiegepfeil kann ich mir nach langem Grübeln noch erklären, bei dem Verkehrsschild muss ich dann passen“, stellt Siebrecht fest. Gut, dass auch hier Jürgen Feuser, Abteilungsleiter für Straßen- und Verkehrsrecht beim städtischen Tiefbauamt, Antworten parat hat. Zunächst einmal: Der Pfeil markiert eine Abbiegespur für Radfahrer, die vom Hohen Wall kommend nach links in die Rheinische Straße abbiegen wollen und hier auf die entsprechende Radlerspur gelotst werden. Die eigens angelegte „Wartebucht“ an der Ampel soll verhindern, dass sie geradeaus fahrenden Radlern im Weg stehen. Etwas komplizierter ist es in der Tat mit dem Schild, das das Ende des Radwegs aus umgekehrter Richtung markiert. Er richtet sich an alle Radfahrer, die über den Gehweg der Westentor-Allee heranrollen. Diese Möglichkeit ist erst nach Intervention der Radverkehrsverbände geschaffen worden. Denn ansonsten müssten Radler wie die Autofahrer, die von der Westentor-Allee/Kampstraße zur Rheinischen Straße wollen, komplizierte Umwege fahren. Die Stadt leistete unbürokratische Hilfe, indem sie den südlichen Gehweg der Westentor-Allee im Bereich des Stadtbahn-Zugangs, der nach dem Willen der Bezirksvertretung als neuer Platz von Buffalo firmieren soll, für Radfahrer frei gab.   „Damit der Radverkehr auf diesem Gehweg nicht weiter in Richtung Grafenhof fährt, wird das Ende der Radfahrmöglichkeit an der Querungsstelle zur Rheinischen Straße angezeigt“, erklärt Feuser das Schild. Ein bisschen Bürokratie muss also doch sein, auch wenn man als Stadt unbürokratische Wege beschreitet.

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