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Verstärkte Tempokontrollen bremsen Dortmunder Autofahrer

Bilanz der Polizei

Die verschärften Tempokontrollen der Polizei und der Stadt zeigen Wirkung: Dortmunds Autofahrer sind im Durchschnitt etwas langsamer unterwegs. Das hat in der Folge zwar nicht die Anzahl der Unfälle gesenkt, dafür aber eine andere wichtige Zahl.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann

, 28.06.2012

Die Verletztenzahlen durch Verkehrsunfälle mit Pkw sind durch die verschärften Kontrollen in Dortmund um fünf Prozent gesunken. Diese erste Bilanz zog am Mittwoch der Leiter des Verkehrsdienstes der Polizei, Günther Overbeck. „Wir stellen einen Zusammenhang mit den Kontrollen her“, sagte der Leitende Polizeidirektor über die Wechselwirkung zwischen einer niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeit und geringeren Verletztenzahlen in der Stadt.

Der Verkehrsdienst der Polizei beliefert die Statistiker im Präsidium seit Dezember 2011 mit einem gewaltigen Datensatz, der mit den Tempokontrollen von Tag zu Tag wächst. Fest steht jetzt auch: Die Dortmunder überziehen das erlaubte Höchsttempo auf den Straßen um durchschnittlich 11,65 Prozent.  Laut Overbeck wirke die „Brems Dich“-Kampagne der Polizei in den Köpfen und damit am Gaspedal: Das Durchschnittstempo in der Stadt sei um einen Stundenkilometer gesunken. Zwei Stundenkilometer sind das Ziel. Dahinter steht die These, dass die Zahl der Unfälle bei einem Minus von zwei km/h um 15 Prozent sinkt.

 Von Montag bis Mittwoch hat die Polizei mehrere hundert Bürgerhinweise auf „Rennstrecken“ entgegen genommen. 15 Beamte arbeiten die Vorschläge in den Blitz-Marathon am kommenden Dienstag (3.7., ab 6 Uhr) ein.Dann kontrolliert die Polizei zum zweiten Mal 24 Stunden lang auf den Straßen – nicht ganz so präsent wie im Februar auf den Hauptstraßen, sondern in den Wohngebieten. 

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