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Video: Einmal Todesrad zum Mitfahren, bitte!

Flic-Flac-Attraktion hautnah

In fast zehn Metern Höhe schlägt Ray Navas täglich Salti auf dem fahrenden Todesrad. Wir haben den Akrobaten hautnah bei einer der gefährlichsten Nummern im Zirkus Flic Flac begleitet: Für uns hat er ein paar Runden mit einer Kopf-Kamera gedreht.

DORTMUND

von Felix Flaig

, 02.01.2016

Zwei überdimensionale Hamsterräder, die mit einem länglichen Metallgerüst verbunden sind: Das ist das Todesrad. Die Brüder Ray (29 Jahre) und Rony (24 Jahre) Navas treten damit zurzeit als finale Akrobatik-Nummer im Zirkus Flic Flac auf, der noch bis zum 10. Januar in Dortmund gastiert.

Das gesamte Gestell ist achteinhalb Meter lang. Es ist an einer Achse in der Mitte über mehrere Seile am Boden und an der Decke des Zirkuszeltes befestigt. So schwebt das Todesrad etwa einen Meter über der Bühne und kann sich um die eigene Achse drehen. Dazu steigen Ray und Rony in je eines der beiden Hamsterräder und laufen darin in entgegengesetzter Richtung.

Blickdichter Sack über dem Kopf

Während das gesamte Todesrad sich dreht, klettert Ray aus seinem Hamsterrad auf dessen Außenseite und läuft dort weiter, zieht sich einen blickdichten Sack über den Kopf, springt Seil oder schlägt Salti in einer Maximalhöhe von neuneinhalb Metern.

Die beiden Brüder aus Ecuador arbeiten seit 2012 zusammen als Akrobaten auf dem Todesrad. Sie sind in einer Artistenfamilie groß geworden. 2013 bekam das Duo für seine Show den silbernen Clown beim internationalen Zirkusfestival in Monte-Carlo verliehen. 

Die Show zeigt der Zirkus Flic Flac bis zum 10. Januar (außer am 4. Januar) in seinem Zelt an den Westfalenhallen. Tickets gibt es unter 0180 6 999 000 204 und auf der . Die Karten kosten zwischen 19 und 49 Euro.

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