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Von der Kunst, eine Bronze-Skulptur zu schaffen

03.08.2008

Von der Kunst, eine Bronze-Skulptur zu schaffen

<p>Genauigkeit ist auch beim Guss eine Tugend. Hagen</p>

Kirchlinde Man geht durch eine landschaftliche Idylle. Dass es hier mal eine Gärtnerei gab mit dem Namen "Reinold", kann man an der Westerwikstraße nur noch zwischen den Efeuranken erahnen.

Kim J. Blöß, Künstlerin und Handwerksmeisterin im Metall- und Kunstguss, aus Sternberg bei Groß Görnow betreibt eine mobile Kunstgießerei und hatte zum Workshop eingeladen. Hausherrin ist hier die Kirchlinder Malerin Bärbel Hartmann, die im vorderen Teil des Geländes Ihr Wohnhaus mit Atelier hat.

Neben Bärbel Hartmann ist auch aus Huckarde Angelika Schülken dabei sowie drei weitere Frauen aus Fröndenberg, Iserlohn und Mühlheim. Kim Blöß vermittelte das Sandgussverfahren und das Wachsausschmelzverfahren. In Vorarbeiten hat jede Teilnehmerin ein Relief in Ton modelliert, ihre Hände oder das Gesicht abgeformt oder hat Gegenstände aus festen Materialien mitgebracht. Diese Mitbringsel werden in Ölsand abgeformt und so entsteht die Gussform, in die heiße Bronze fließen wird. Beim Wachsausschmelzverfahren wird ein Modell bis zu 30 cm aus Wachs erstellt. Die Teilnehmerinnen erlebten weitere Arbeitsschritte wie Entlüftung des Objektes, Anlegen eines Bronzezulaufs bis hin zur polierten Bronze-Skulptur. hgn www.mobile-kunstgiesserei.de

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