Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Vor Revierderby: Schalker sehen Annäherung

Hochrisikospiel

Am Mittwoch im DFB-Pokal gegen Union Berlin. Samstag dann das Derby gegen Schalke und im November in der Champions League gegen Sporting Lissabon und Legia Warschau - vier Heimspiele von Borussia Dortmund sind besondere Einsätze für die Polizei.

DORTMUND

, 25.10.2016
Vor Revierderby: Schalker sehen Annäherung

Für die Nordtribüne hat Borussia Dortmund wieder weniger Eintrittskarten an Schalker verkauft. Die so frei gewordenen Plätze nutzt der BVB für eine Sicherheitszone.

Bereits am Mittwoch baut Borussia Dortmund vor der Pokal-Partie gegen Union Berlin auf dem Stadionvorplatz wieder massive „Drehsperren“ auf, um die Gästefans vor dem Zugang auf die Nordtribüne intensiv und ohne Druck auf die Ordner kontrollieren zu können.

Die Ordner sollen das Einschleusen von Pyrotechnik verhindern. Samstag setzt der BVB die schweren Drehkreuze auch beim Derby gegen den FC Schalke 04 ein.

Eine Übersicht auf die Partien:

  • Union Berlin im DFB-Pokal: Union Berlins Pressesprecher Christian Arbeit freut sich mit 11 999 weiteren Eintrittskarten-Besitzern auf einen „besonderen Abend in unserer Vereinsgeschichte. Denn noch nie sind wir mit 12 000 Fans 600 Kilometer weit gereist.“ Eine Rivalität zwischen BVB- und Union-Fans kann Christian Arbeit nicht erkennen. Borussia Dortmunds Organisations-Chef Dr. Christian Hockenjos ist vor dem Spiel am Mittwoch (23. 10.) etwas vorsichtiger: „Wir haben mit Union Berlin noch keine eigenen Erfahrungswerte. Für Union ist das Spiel sicher die große Bühne.“ Das Spiel im Signal-Iduna-Park ist auch für die Polizei ein Großeinsatz.
  • Das Derby in der Bundesliga: Im Oktober 2015 boykottierten Schalker Ultra-Fans das Spiel der Königsblauen in Dortmund, weil sie mit dem Sicherheitskonzept der Polizei und von Borussia Dortmund nicht einverstanden waren. Nach mehreren Gesprächen zwischen den Vereinen und der Polizei sprechen sie jetzt von einer „Annäherung“, allerdings immer noch unter Protest gegen ein weiter eingeschränktes Kartenkontingent (7000 statt 8000) und gegen getrennte Anreisewege für die Fans. Die Polizei spricht weiter von einem „Hochrisikospiel“. Gegen 35 Fans hat sie Bereichbetretungsverbote ausgesprochen, 9 Fans müssen Meldeauflagen folgen. Dass der BVB für das Spiel am Samstag (29. 10., 18.30 Uhr) wieder mehr Karten an Schalker Fans verkauft, sei ein „Vertrauensvorschuss“, sagte Dr. Hockenjos. Weil die Schalker erklärt haben, dass sie die getrennte Anreise einhalten werden. Auf dem Ober- und Unterrang der Nordtribüne richtete der BVB wieder leere Stuhlreihen als Pufferzonen ein, um Fans zu trennen und Straftaten zu verhindern. Am Donnerstag will die Dortmunder Polizei weitere Einzelheiten zum Derby bekanntgeben.
  • Lissabon in der Champions-League: Bei dem Rückspiel am 2. 11. sind keine Probleme zu erwarten.
  • Legia Warschau in der Champions-League: Warschaus Hooligans sind extrem gewalttätig. Zuletzt wüteten sie in Madrid. Sie attackierten Polizisten mit brutalen Nahkampf-Angriffen und zerstörten Autos. Das Spiel am 22. 11. ist also ein Hochrisikospiel, das Polizei, Ordner und Verkehrsbetriebe vor besondere Aufgaben stellt.' type='' href='http://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/13-Legia-Fans-nach-Zusammenstoessen-in-Madrid-festgenommen;art11635,3136044

Lesen Sie jetzt