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Was Sie zur Bundestagswahl in Dortmund wissen müssen

Fragen und Antworten

Das Wahljahr geht in die nächste Runde. Mitte August landen die Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl am 24. September in den Dortmunder Briefkästen. Wir erläutern, was bei der Wahl wichtig ist.

DORTMUND

, 03.08.2017
Was Sie zur Bundestagswahl in Dortmund wissen müssen

Gut vier Monate nach der Landtagswahl im Mai kommen die Wahlurnen bei der Bundestagswahl am 24. September wieder zum Einsatz.

Was wird am 24. September gewählt?

Es geht um die Zusammensetzung des Bundestages. Das Dortmunder Stadtgebiet ist dazu in zwei Wahlkreise eingeteilt, in denen jeweils ein Abgeordneter direkt gewählt wird. Insgesamt gibt es in Deutschland 299 Wahlkreise. Zum Dortmunder Wahlkreis 142 gehören die Stadtbezirke Hombruch, Huckarde, Innenstadt-Ost, Innenstadt-West und Lütgendortmund, zum Wahlkreis 143 die Stadtbezirke Aplerbeck, Brackel, Eving, Innenstadt-Nord, Hörde und Scharnhorst.

Der Rest der Abgeordneten wird über die Landeslisten nach dem Anteil der Parteien am Wahlergebnis bestimmt. Aktuell stammen mit Sabine Poschmann und Marco Bülow beide direkt gewählten Dortmunder Abgeordneten von der SPD. Dazu kommen mit Steffen Kanitz und Thorsten Hoffmann zwei über Liste gewählte Abgeordnete der CDU und Markus Kurth als Abgeordneter der Grünen. Außerdem hat die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke ihren Wahlkreis in Dortmund.

Wie wird gewählt?

Die Direktkandidaten werden mit der Erststimme gewählt. Mit der Zweitstimme wird eine Parteiliste gewählt. Sie entscheidet letztlich über die Stärke der Parteien im Bundestag.

Wer steht in Dortmund zur Wahl? 

23 Parteien stehen mit ihrer Landesliste bei der Zweitstimme zur Wahl. Bei den Direktkandidaten, die mit der Erststimme gewählt werden, ist die Liste deutlich übersichtlicher. Im Wahlkreis 142 stehen neun Kandidaten zur Auswahl: Thorsten Hoffmann (CDU), Marco Bülow (SPD), Markus Kurth (Grüne), Ulla Jelpke (Linke), Max Zombek (FDP), Heiner Garbe (AfD), Torsten Sommer (Piraten), Hartmut Kaltenbach (Freie Wähler), Sarah-Ines Rißmann (MLPD). Im Wahlkreis 143 kandidieren sieben Bewerber: Steffen Kanitz (CDU), Sabine Poschmann (SPD), Ingrid Reuter (Grüne), Celine Erlenhofer (Linke), Sven Görgens (FDP), Matthias Helferich (AfD) und Henning Müller-Späth (Freie Wähler).

Wer ist wahlberechtigt?

Wahlberechtigt sind alle Deutschen über 18 Jahre. In Dortmund gibt es damit rund 416.000 Wahlberechtigte. 

Wann bekommt man seine Wahlbenachrichtigung? 

Die Wahlbenachrichtigungen werden als Brief ab dem 14. August verschickt. Wer bis zum 3. September noch keinen Brief erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, sollte sich bei der Stadt unter Tel. 50-10 931 melden.

Wo kann man wählen?

Wie bei der Landtagswahl im Mai gibt es im gesamten Stadtgebiet 386 Wahllokale – in der Regel in öffentlichen Gebäuden wie Schulen. In welchem Wahllokal man seine Stimmen abgeben kann, ist auf der Wahlbenachrichtigung vermerkt. Sie sollte man zur Wahl mitbringen.

Was ist mit der Briefwahl? 

Sie kann wieder mit den Wahlbenachrichtigungskarten beantragt werden – oder online über die Internet-Seite der Stadt. Ein Briefwahllokal, in dem man seine Stimme vor dem 24. Mai abgeben kann, wird wir erstmals zur Landtagswahl im Mai ab dem 21. August wieder im Rathaus eingerichtet.

Wer es ganz eilig hat und seine Briefwahlunterlagen schon vor dem 21. August beantragen will, kann schon jetzt über die Internet-Seite www.wahlen.dortmund ein Formular ausdrucken. Es kann vorher am Computer ausgefüllt werden. Der Ausdruck muss aber unterschrieben werden und kann dann eingescannt per Mail an die Adresse wahlen@stadtdo.de geschickt werden. 

Die letzte reguläre Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen, besteht bis zum Freitag vor der Wahl, also dem 22. September, um 18 Uhr. Mit Blick auf die Postlaufzeiten sollte man seinen Antrag aber möglichst bis zum Beginn der „Wahlwoche“ stellen. Die Möglichkeit, online Anträge zu stellen, besteht bis zum 20. September (Mittwoch) um 12 Uhr. Später, auch am Wahltag, können nur noch Anträge berücksichtigt werden, wenn jemand kurzfristig erkrankt und ein ärztliches Attest mitgeliefert wird.

Gibt es genug Wahlhelfer? 

Im Prinzip ja. Für den Einsatz in den Wahllokalen und den 143 Briefwahl-Bezirken sind rund 3800 ehrenamtliche Helfer nötig. Sie wurden in der Regel schon für ihren Einsatz berufen. Weil es aber immer Absagen gibt, freut sich das städtische Wahlbüro auch über neue Bewerberinnen und Bewerber.

 

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