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Mindestens sieben Brände in knapp zwei Wochen

Brände von Containern und Mülltonnen in Mengede

Mülltonnen, Papiercontainer, Unrat: In den vergangenen Tagen hat es in Mengede einige sehr ähnliche Brände gegeben. Sieben Brände waren es in den vergangenen knapp zwei Wochen mindestens. Für die Feuerwehr ist das auffällig.

Mengede

, 27.05.2018
Mindestens sieben Brände in knapp zwei Wochen

Einer der Brände in der Samstagnacht. © Helmut Kaczmarek

In der Nacht zu Sonntag hat es in Mengede zweimal gebrannt: An der Strünkedestraße Ecke Goslarstraße brannte gegen 23.45 Uhr ein Papiercontainer. Wenig später, etwa um 0.20 Uhr, brannte an der Goslarstraße, in unmittelbarer Nähe also, eine Mülltonne.

Schon am Samstagmittag hatte es in der Nähe des Amtshauses gebrannt. Dort war allerdings kein Container betroffen, sondern herumliegender Unrat, wie die Feuerwehr auf Anfrage berichtet.

Bereits mehrere ähnliche Fälle

Die Containerbrände in Mengede sind nicht die ersten ihrer Art. Schon am 15. Mai hatten Altpapiercontainer in der Nähe eines Discounters gebrannt (wir berichteten). Davon war auch ein großer Container mit angeschlossener Presse betroffen. Während die Löscharbeiten an dieser Brandstelle noch liefen, mussten die anwesenden Einsatzkräfte zu einem zweiten Brand ganz in der Nähe ausrücken.

Auch am 17. Mai habe es zwei Containerbrände gegeben, teilte die Feuerwehr auf Anfrage mit. Insgesamt macht das sieben ähnlich geartete Brände in knapp zwei Wochen.

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

„Das ist in der Tat auffällig und mehr als sonst“, bestätigt die Feuerwehr. Ermittlungen führt die Feuerwehr jedoch nicht selbst durch. Dafür ist die Polizei zuständig.

Die Polizei geht indes von einem Wiederholungstäter aus. Die Arbeiten beschränken sich zunächst auf den Stadtteil Mengede, doch wenn ein Verdächtiger gefunden ist, werden auch weitere Zusammenhänge zu anderen Brandstiftungen geprüft.

Ein Pressesprecher der Dortmunder Polizei betont, dass es sich hierbei nicht um ein Kavaliersdelikt handele. Kleinere Containerbrände können sich schnell ausbreiten und Menschenleben gefährden. Die Ermittler hoffen auf Zeugenaussagen, um dem Täter auf die Spur zu kommen.

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