Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Westend-Sommer bringt entspannte Bierzelt-Atmosphäre ins Unionviertel

Westpark

Beim Westend-Sommer am letzten August-Wochenende gibt es mehr Spielmöglichkeiten für Kinder als sonst, Straßenkünstler und einen veganen Essensstand. Sonntags lockt ein großer Trödelmarkt.

DORTMUND

, 22.08.2018
Westend-Sommer bringt entspannte Bierzelt-Atmosphäre ins Unionviertel

Marcel Drees, Sascha Zhuganets und Marleen Zimmermann von AIG Westend. © Hannah Schmidt

Dass Marcel Drees, Sascha Zhuganets und Marleen Zimmermann von der AIG Westend (Aktions- und Interessengemeinschaft) sich für das Foto jeweils einen halben Liter Bier ins Glas zapfen lassen, haben sie sich wohl überlegt. Klar, nach fünf Jahren das erste förderungsfreie Westend-Sommer-Fest veranstalten zu können, ist auch ein Grund anzustoßen: Erstmals reichen die Einnahmen aus den Mieten für die Trödelmarkt-Stände am Sonntag (26.8.), um das ganze Wochenende zu bespielen.

Aber die vollen Krüge sollen auch ein Symbol sein: „Wir feiern mit dem Westend-Sommer quasi den kleinen Bruder des Westparkfests“, sagt Sascha Zhuganets, „und setzen ganz bewusst auf ruhiges Biergarten-Ambiente statt auf Festival-Flair.“

Singer-Songwriterin und Coverband

Die Bühne ist deshalb klein und wird nur bis etwa 20 Uhr bespielt, die Musik von Singer-Songwriterin Alyssia Schröder und der Coverband „Spielkinder“ wird, wo sie nicht akustisch ist, nur minimal verstärkt. Die Cocktail-Happy-Hour endet um 18 Uhr, und anstelle von Partytrubel treten still beleuchtete Bäume.

Anwohner hatten sich in den vergangenen Jahren zunehmend über die Feste im Park beklagt, deren Lautstärke ihnen den Schlaf raubte. So gibt es das Westparkfest, schwarzes Zentrum der Beschwerde-Zielscheibe, nach wie vor, werde aber wie auch der Westend-Sommer „im Dialog mit den Anwohnern“ geplant.

Hüpfburgen, Kletterwand, Straßenkünstler

Zum Glück gehen die drei Veranstalter aber nicht nur auf deren Bedürfnisse ein. Weil in den vergangenen Jahren der Trödelmarkt – jeweils am letzten Sommerferien-Sonntag – vor allem von jungen Familien so gut besucht war, bauten Drees, Zhuganets und Zimmermann das Angebot für Kinder weiter aus, also: mehr Hüpfburgen, Kletterwand, Straßenkünstler.

Die große Baustelle, mitten auf der sonst genutzten Fläche, ist für die Veranstalter kein großes Problem – sie ziehen einfach eine Wiesenfläche weiter Richtung Süden. Vor den Zäunen sei außerdem so viel Platz, dass einige der 450 Trödel-Stände davor aufgebaut werden können. „Die Leute freuen sich sogar, die Zäune zu nutzen, um dort Sachen aufzuhängen“, sagt Marleen Zimmermann. „Die Plätze werden, glaube ich, besonders beliebt sein.“

10.000 Besucher zum Westend-Sommer erwartet

Sie vermutet, dass, wie auch beim vergangenen Mal, über das ganze Wochenende rund 10.000 Besucher zum Westend-Sommer kommen. Damit der Müll, den die vielen Leute zweifellos hinterlassen werden, die Anwohner und späteren Besucher nicht stört, räumen die Veranstalter anschließend auf. „Mein Eindruck ist sogar, dass nach einem Festival der Park sauberer ist als vorher“, sagt Zimmermann. Ärger mit den Anwohnern will bei ihnen wirklich keiner.

Beginn des Westend-Sommers ist am 25. August um 16 Uhr mit dem Konzert der Dortmunderin Alyssia Schröder. Sonntag geht es bereits um 11 Uhr los. Je nach Wetter dauert der Trödelmarkt bis 18 Uhr. Infos gibt es unter westpark-dortmund.de
Lesen Sie jetzt