Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Westfalenhallen erreichen mit über 50 Millionen Euro Rekordumsatz

Westfalenhallen

Fünf Mal Helene Fischer und zahlreiche Fachmessen und Kongresse: Die Westfalenhallen haben 2017 einen Rekordumsatz erwirtschaftet. Grund dafür ist wohl auch ihr Alleinstellungsmerkmal.

Dortmund

, 02.07.2018
Westfalenhallen erreichen mit über 50 Millionen Euro Rekordumsatz

Die Geschäftsführer der Westfalenhallen (v.l.): Christian Plothe, Jochen Meschke, Sabine Loos, Frank Weeke. © Bastian Pietsch

Zum ersten Mal haben die Westfalenhallen im Jahr 2017 einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro erzielt. Mit knapp 51,5 Millionen liegt der Umsatz 2017 rund 8,8 Prozent über dem aus 2016. Dieser Rekordumsatz ist die Kernbotschaft, die die Geschäftsführer der Westfalenhallen Dortmund GmbH auf ihrer Bilanzpressekonferenz am Montag verkündeten.

Mehr Fachmessen, Kongresse und Konzerte als im Vorjahr

Erwirtschaftet wurde der Rekordumsatz vor allem im Bereich der Messen und des Kongresszentrums. 37 Messen fanden 2017 bei den Westfalenhallen statt, darunter viele Fachmessen. Allerdings betont Christian Plothe, Geschäftsführer des Messe-Bereichs der Westfalenhallen auch einen Trend: „Dortmund ist zu einem regelrechten Convention-Standort geworden.“ Er spielt damit auf verschiedene Publikumsmessen an: Die „German Comic Con“, die „Destination Star Trek“ und auch die „Glow“, die bereits in diesem Jahr Influencer und ihre Fans nach Dortmund gelockt hat.

Jetzt lesen

Als Konzert-Location ist vor allem die Westfalenhalle 1 im Jahr 2017 geferagt gewesen. Zwar ging die Gesamtzahl der Veranstaltungen in den Westfalenhallen von 191 im Jahr 2016 auf 149 im Jahr 2017 zurück. Die Zahl der Konzerte nahm jedoch zu. „Allein fünf Mal Helene Fischer, das könnten wir uns jedes Jahr so wünschen“, sagt Jochen Meschke, Geschäftsführer des Unternehmensbereichs Veranstaltungen.

Jetzt lesen

Obowohl andere Hallen wie zum Beispiel die Esprit-Arena in Düsseldorf oder die Lanxess-Arena in Köln größer als die Westfalenhalle 1 sind, hat letztere doch ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Die Westfalenhalle sie nämlich rund und für eine Mittelbühne gut geeignet. „Das ist gerade recht beliebt, zum Beispiel bei Pur“, sagt Jochen Meschke. „Die Halle hat eine besonders dichte Atmosphäre, das haben mir auch Joey Kelly und David Guetta bestätigt.“

Neubau des Messe-Foyers soll Ende 2018 fertig werden

Beim Neubau des Eingangsbereichs der Messe sind die Roh- und Stahlbauarbeiten inzwischen beendet. Auch die erste Fassade sei bereits verglast, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin des Unternehmensverbunds. Ende 2018 soll das Großprojekt mit dem Titel „Welcome 2018“ fertig werden. Dieser Zeitplan sei auch weiter realistisch, trotz einiger Herausforderungen.

Die Modernisierung des Kongresszentrums in den Jahren 2015 und 2016 habe indes bereits erste Früchte getragen, berichtet Frank Weeke, Geschäftsführer der KHC Westfalenhallen GmbH. Das Kongresszentrum sei auch bundesweit attraktiv. So erinnert Weeke zum Beispiel an den Bundesparteitag der SPD und den Deutschen Seniorentag und blickt voraus auf den evangelischen Kirchentag 2019.

Die Westfalenhallen Dortmund GmbH umfasst als Unternehmensverbund drei Tochtergesellschaften:
  • Die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH, die eigene Messen und Messen von dritten Veranstaltern in den Westfalenhallen durchführt.
  • Die KHC Westfalenhallen GmbH, die das Kongresszentrum sowie das angeschlossene Hotel und den Catering-Betrieb umfasst.
  • Die Veranstaltungszentrum Westfalenhallen GmbH, die Konzerte und andere Großveranstaltungen in den Westfalenhallen verantwortet.
Lesen Sie jetzt