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Wie stehen Sie zum Dortmunder Flughafen?

Umfrage

Wieder gibt es Streit um Spätflüge am Dortmunder Flughafen. Den Richtern liegen drei neue Klagen gegen die Betriebszeiten-Genehmigung vor. Wir möchten wissen: Wie stehen Sie zum Flughafen?

Dortmund

, 09.10.2018
Wie stehen Sie zum Dortmunder Flughafen?

Der Tower am Flughafen Dortmund. © Dieter Menne (Archiv)

Die Entscheidung traf am 23. August beim Dortmunder Flughafen ein: Die Bezirksregierung Münster ließ zu, dass der Flughafen Dortmund seine Betriebszeiten ausweitet. Folgende Regelungen erlaubte er im Detail:

  • Ab sofort sind grundsätzlich täglich vier planmäßige Landungen bis 23 Uhr erlaubt - bislang waren sie es nur bis 22 Uhr.
  • Zudem sind künftig verspätete Landungen bis 23.30 Uhr (bislang: 23 Uhr) und verspätete Starts bis 22.30 Uhr (bislang 22 Uhr) erlaubt.
  • Allerdings: Es sind maximal 16 verspätete Starts und Landungen im Monat zwischen 22 und 23.30 Uhr erlaubt.
  • Planmäßige Starts ab Dortmund sind weiterhin nur bis 22 Uhr erlaubt.

Der Flughafen Dortmund zeigte sich mit der Entscheidung der Bezirksregierung Münster allerdings nicht ganz zufrieden. Er hatte erreichen wollen, dass planmäßige Landungen bis 23 Uhr nicht limitiert werden. Und gefordert, dass Airlines bis 23 Uhr starten dürfen. Beides hat die Bezirksregierung mit Blick auf die Nachtruhe der Anwohner nicht genehmigt.

Doch auch Gegner der Betriebszeiten-Erweiterung zeigten sich nicht zufrieden, eben weil die Zeiten grundsätzlich erweitert worden sind. Also: Der Dortmunder Flughafen bleibt ein Zankapfel und die Interessen sind höchst verschieden. Dabei geht es nicht allein um längere Flugzeiten. Auch die Frage nach einer möglichen Erweiterung der Start- und Landebahn erhitzt die Gemüter.

Drei Positionen zur Flughafen-Zukunft

Grundsätzlich gibt es drei Positionen: Eine Gruppe möchte die Flugzeiten ausweiten und den Flughafen vergrößern. Für die zweite Gruppe kann alles so bleiben, wie es ist. Und die dritte Gruppe möchte den Flughafenbetrieb direkt oder indirekt einschränken, entweder durch die Begrenzung auf Geschäftsflieger oder durch höhere Start- und Landegebühren für die Fluglinien.

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