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Wir pixeln Dortmund

Schneller als Google

Wir sind Google Street View voraus: In einer Bilder-Serie verstecken wir Dortmunder Schmuddel-Gebäude. Viel Spaß beim Durchklicken.

DORTMUND

von Von Gaby Kolle

, 27.08.2010

Pixeln - das kommt beim Wort des Jahres bestimmt unter die ersten Zehn. Pixeln wird zum Volkssport, nachdem Google für seinen Kartendienst Street View ab November die Straßenzüge und Häuserfassaden von 20 deutschen Städten, darunter Dortmund, ins weltweite Netz stellen will.

Denn Widerstand macht sich breit gegen das Vorhaben, das Arrangement von Gartenzwergen, Buchsbaum-Blumentöpfen und Biomülltonnen vor der eigenen Haustür über den gesamten Globus zu zerren. Auch viele Dortmunder wollen der Datenkrake die Tour vermasseln und hoffen auf weitere Nachahmer. So gibt es bereits unter Ratsmitgliedern die Forderung, öffentliche Gebäude pixeln zu lassen. Vielleicht auch deshalb, weil einige in einer derart baulichen Verfassung sind, dass man sie besser nicht zeigen sollte.

Das würde dem Image der Stadt nur schaden. Die digitale Technik des Augenverschließens. Für manche dieser Häuser wäre es sogar ein Kompliment, wenn Google Street View einen Bilderstreifen für sie übrig hätte. Wer lässt sich schon gern in seine Schmuddelecken gucken? Um diese Privatsphäre der Stadt zu schützen, machen wir aus der Not eine Tugend und greifen Google Street View vor. Wir pixeln in einer neuen Bilder-Serie (oben zum Durchklicken) die Gebäude schon mal weg, die der Stadt nicht zum Ruhm gereichen.  

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