Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Yoga-Begeisterte folgen Flashmob-Aufruf

Am Alten Markt

Die Hintern hoch zum Himmel streckten am Samstag um Punkt 13 Uhr auf einmal mehr als 50 Yoga-Begeisterte auf dem Alten Markt. Grund war eine sogenannte Flashmob-Aktion.

DORTMUND

15.08.2010
Yoga-Begeisterte folgen Flashmob-Aufruf

Auch dieses Trio machte begeistert mit beim Yoga-Flashmob auf dem Alten Markt.

Aus allen Ecken strömen Junge, Alte, Männer, Frauen, Jungen und Mädchen auf den Platz, rollen ihre Gummimatten aus, recken Arme, Hintern und Füße zum Himmel. Keiner gibt das Kommando. So funktioniert ein Flashmob – ein scheinbar spontanes Zusammentreffen von Menschen, die öffentlich etwas Unerwartetes tun. Die Informationskanäle bleiben im Verborgenen, und keiner der Teilnehmer weiß, wen er dabei treffen wird. Auf dem Alten Markt haben alle sichtlich Spaß an Yoga und machen deutlich, dass man nicht Inder sein muss, um die Übungen machen zu können. Sie stoppen für eine kurze Zeit den Passanten-Strom, der zwischen den Geschäften, zwischen Hansaplatz und Hellweg fließt. Spontan mischen sich Zuschauer zwischen die Gummimatten, erheben sich geübt in den Kopfstand, balancieren als „Baum“ auf einem Bein, grüßen die Sonne, beugen den Oberkörper oder recken die Arme zum Himmel. Sie bannen den Yoga-Auflauf auf ihre Kameras oder gucken einfach nur zu. Nur wenige gehen vorbei und können sich dem Anblick der fließenden Bewegungen entziehen. Nach fünf Minuten ist alles vorbei. Die Mitglieder der spontanen Yoga-Gemeinde rollen ihre Matten ein und gehen ihrer Wege. Wie Jessica Färber, die aus Bochum gekommen ist, um auf diese Art Yoga unter die Leute zu bringen. Andere bleiben noch, um noch etwas länger das gemeinsame Erlebnis zu genießen oder weil sie unerwartet Bekannte getroffen haben. Wie Silke Bojahr. „Es hat Spaß gemacht und zeigt, dass jeder Yoga üben kann, dass wir nicht vollkommen verstrahlt sind, und dass wir Spaß daran haben, Verrücktes, Undogmatisches, Lustiges zu tun“, erläutert die Yoga-Lehrerin, warum sie dem Flashmob-Aufruf gefolgt ist.

Lesen Sie jetzt