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Zum 60. Lichterfest im Westfalenpark werden Tausende Besucher erwartet

Lichterfest im Westfalenpark

Für das 60. Lichterfest haben die Veranstalter im Westfalenpark wieder neue Ideen realisiert – und alte wiederaufleben lassen. Das Wort „Gänsehaut“ wird dabei großgeschrieben.

Dortmund

von Alexandra Wachelau

, 28.08.2018
Zum 60. Lichterfest im Westfalenpark werden Tausende Besucher erwartet

Der Westfalenpark wird beim Lichterfest 2018 wieder – wie hier 2016 – bunt erleuchtet. © Stephan Schütze (Archivfoto)

Das Lichterfest im Westfalenpark feiert am Samstag (1.9.) ein Jubiläum: Zum 60. Mal erleuchten Kerzen, Lampions und Leuchtskulpturen den Park. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung, die schon seit Herbst vergangenen Jahres laufen, erreichen nun die Endphase: Über 600 Mitarbeiter werden am Wochenende eingesetzt, damit das Event im Westfalenpark wieder Tausende Besucher begeistern kann.

Um 18 Uhr geht‘s los (Einlass ist ab 15 Uhr), bis 0.30 Uhr können Besucher durch den bunt erleuchteten Park spazieren.

Das Wetter spielt wieder mit

„Wettertechnisch sind wir endlich wieder auf einem guten Weg“, sagt Annette Kulozik, die Leiterin des Westfalenparks. Wegen der Trockenheit der vergangenen Wochen waren leichte Bedenken entstanden, das große Feuerwerk stattfinden zu lassen. Inzwischen hat’s geregnet: Das Feuerwerk kann also stattfinden, und die Wiesen im Westfalenpark werden wieder grün.

Zum Jubiläum des Lichterfests unterteilen die Veranstalter den Westfalenpark in Themenbereiche. Überall gibt es Walkacts, Musik, Theater und Shows.

  • Neu ist der Aqua-Bereich am Flamingoteich, in dem alles in Blautönen gehalten ist und Skulpturen atmosphärisch angeleuchtet werden. Der Gastronomie-Bereich passt sich an das Thema an – es gibt unter anderem Fisch und Meeresfrüchte.
  • Der Asia-Bereich ist mit orientalischen Lampions und Schirmen geschmückt. Am Lichterbaum unter dem Florianturm werden sich ein Löwe und ein Drache aufhalten – dargestellt durch kostümierte Darsteller.
  • Der Kaiserhainteich wird in einen historischen Jahrmarkt verwandelt. Ein zehn Meter hohes Holzriesenrad, ein Karussell sowie verschiedene Wurfbuden sorgen für eine nostalgische Atmosphäre.

Auf der Märchenstraße gibt es Sagen und Geschichten

Zudem wurde eine alte Idee des Lichterfests dieses Jahr wieder neu belebt: Eine Märchenstraße am Spielbogen wird wieder Sagen und Geschichten, unter anderem von den Brüder Grimm, nacherzählen. Dafür wurden im Regenbogenhaus neue Silhouettenskulpturen hergestellt, die am Samstag mit Licht in Szene gesetzt werden.

Für Verliebte oder Romantiker ist das Fest ebenfalls ein Highlight. „Wir bekommen inzwischen jedes Jahr Anfragen zum Lichterfest, die von Heiratsanträgen handeln“, sagt Annette Kulozik lachend. „Auf einer Bühne geht das natürlich nicht. Aber der Rosengarten eignet sich dazu prima, da gibt es die volle Ladung Romantik.“ Dieses Jahr wurden zusätzlich zu den zehn leuchtenden Rosen auf der Wiese und den echten Blumen im Garten ein überdimensionales Herz und ein Kussmund im Rosengarten aufgestellt.

Feuerwerk ist das Highlight des Lichterfestes

Doch die Veranstalter wissen: Das eigentliche Glanzstück des Lichterfests ist und bleibt das abschließende große Höhenfeuerwerk um 22.30 Uhr. „Das Feuerwerk des Dortmunder Lichterfest ist für uns eine feste Größe. Es gibt nicht viele in dem Ausmaß in der Umgebung“, sagt Sascha Tietze, Geschäftsführer der Bottroper FOG fireworks + sfx GmbH, die sich schon jahrelang um die Pyrotechnik des Lichterfests kümmert. 20 Minuten lang werden von insgesamt über 100 Positionen aus Feuerwerkskörper in die Luft geschossen.

Die stellvertretende Leiterin des Westfalenparks, Sabine Müller: „Ich hatte beim Durchhören der Musik schon Gänsehaut“, sagt sie.

Es wird atmosphärisch

Zu hören sind dieses Jahr unter anderem Soundtracks der Filme „Inception“, „Fluch der Karibik“ und „Phantastische Tierwesen“. „Filmtitel spielen wir schon jahrelang zum Feuerwerk, das bietet sich einfach an, weil die Musik episch und atmosphärisch ist und sich gut aufbaut“, sagt Annette Kulozik. Sascha Tietze fügt hinzu: „Die Musik bildet für die Show nur den Rahmen, das Feuerwerk steht im eigentlichen Mittelpunkt.“

Neu dabei sind dieses Jahr japanische Feuerwerkskörper, deren Besonderheit es ist, dass sie in der Luft die Farben ändern können.

Für die kleinen Gäste, die nicht bis 22.30 Uhr warten können, bieten die Veranstalter um 20.45 Uhr und um 21.45 Uhr zwei kleinere Feuerwerke. Sie finden auf der Wiese zwischen Turm und Sonnensegel statt und dauern nur jeweils zehn Minuten. Damit möchten die Veranstalter gewährleisten, dass der „Gänsehautfaktor“ des Events auch bei jedem Besucher ankommt.

Weil viele Gäste erwartet werden, empfiehlt es sich, Tickets im Vorverkauf zu kaufen. Karten für Erwachsene kosten 12,50 Euro, für Kleingruppen (ein Erwachsener plus maximal vier minderjährige Kinder) 25 Euro beziehungsweise 37,50 Euro (mit zwei Erwachsenen). Kinder unter 6 Jahren und Jahreskarteninhaber haben freien Eintritt. Karten gibt es (zuzüglich Vorverkaufsgebüren) unter anderem im Service Center der Ruhr Nachrichten, Silberstraße 21, und online.
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