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e-m-s-Chef Ralf Simon im Gespräch

DVD-Unternehmen

DORTMUND e-m-s ist das börsennotierte Unternehmen in Dortmund mit den meisten Kleinanlegern. 67 Prozent der Aktien sind im Streubesitz. Entsprechend aufmerksam wird die Sanierung des Unternehmens verfolgt. Wir sprachen mit e-m-s-Chef Ralf Simon.

von Von Achim Roggendorf

, 26.04.2010
e-m-s-Chef Ralf Simon im Gespräch

e-m-s-Chef Ralf Simon bleibt optimistisch.

Das Vertrauen der Anleger ist für uns natürlich von zentraler Bedeutung, dem werden wir mit unserer künftigen Veröffentlichungspolitik auch Rechnung tragen. Es war uns wichtig, den Sanierungskurs darzulegen und gleichzeitig zu betonen, dass es sich dabei um keine Butterfahrt handelt.

Im Grunde handelt es sich hierbei um den bestehenden Katalog der e-m-s, dieser wird nun aber in einer völlig anderen Weise präsentiert. Die gemessene Veränderung im Absatz des einzelnen Produktes ist dabei enorm.

Die Belastungen und die Risiken des Unternehmens lagen in der Vergangenheit im Bereich des Lizenzeinkaufs. Wir werden uns künftig bei der Restrukturierung des Kataloges auf Lizenzpartner konzentrieren, die sich am Abverkaufsrisiko beteiligen. Lizenzkosten werden also ausschließlich durch den Umsatz ausgelöst und stellen kein Risiko dar.

Unsere Strategie ist erschreckend einfach: Konzentration auf die Kernkompetenz. Die e-m-s ist seit Jahren im Markt als einer der führenden Kataloganbieter anerkannt.

Von diesem Preis- dumping sind wir nicht betroffen, da sich dieser Effekt maßgeblich im Bereich der Neuheiten niederschlägt. Der Eindruck des Preisverfalls wird in der Hauptsache dadurch erweckt, dass Sie neue Hollywood-Produktionen in den Angeboten des Handels bereits unter zehn € finden. Die e-m-s Produkte werden in dem Preisbereich von fünf bis neun Euro angeboten. Hier sehen wir zur Zeit keinen Anlass einer weiteren Anpassung.

Das ist nach wie vor unsere größte Herausforderung. Die Gläubiger haben in den vergangenen Jahren bereits auf hohe Beträge verzichtet. Auch heute sind wir in Gesprächen. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen, die eine langfristige Sicherung des Unternehmens gewährleisten sollen.

So würde ich das nicht sehen. Sie müssen bedenken, dass das Kursgedümpel um die 10 Cent ja bereits ein deutlichen Zeichen darstellt, schließlich war der Kurs auf 2 Cent abgefallen.

Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Wir vertreiben zwar die hochinteressante Dokumentation „2012 - die Maya Prophezeiung“ – aber ich persönlich möchte lieber keine Weissagungen wagen.

Die erzielten Kosteneinsparungen, die anfänglichen Erfolge im zweiten Halbjahr 2009, unsere Zukunfts-Strategie und das Vertrauen in unsere Mitarbeiter.

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