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Dortmunder Straße: Ampeln kommen erst im Herbst

A44-Anschlüsse

„In Witten gibt es derzeit nur noch zwei aktive Unfallhäufungsstellen“. Das berichtet jetzt die städtische Verkehrsabteilung aus der jüngsten Sitzung der Unfallkommission. Sorgen bereiten sämtliche Auf – und Abfahrten zur A 44 auf der Dortmunder Straße. Ampeln sollen dort erst ab Herbst Ruhe einkehren lassen.

WITTEN

von Ruhr Nachrichten

, 06.06.2012
Dortmunder Straße: Ampeln kommen erst im Herbst

Die Auf- und Abfahrten der A44 auf der Dortmunder Straße sind Unfallschwerpunkte. Frühestens ab Herbst sorgt hier eine Ampel für mehr Sicherheit.

Besonders häufig kracht es auf der Spur in Fahrtrichtung Bochum. Eine andere Unfallstrecke befindet sich auf der Husemannstraße. Doch diese soll schon bis Ende der Sommerferien durch eine deutlichere Radverkehrsführung zwischen Kurt-Schumacher-Straße bis Beek nachhaltig entschärft werden.Auch für die Dortmunder Straße ist eine Lösung in Sicht, doch dort ist der Aufwand erheblich höher – es muss eine komplette Ampelanlage gebaut werden, und das dauert eben erheblich länger. Nach Mitteilung der dafür zuständigen Autobahnmeisterei Hamm werden derzeit die nötigen Ausschreibungen vorbereitet. Baubeginn könnte im Herbst sein. „Die Unfallkommission ist sich darin einig, dass ein weiterer Aufschub nicht hinnehmbar ist“, berichtet Frank Racherbäumer, Leiter der städtischen Verkehrsabteilung. Zudem sollen schon vorher die stark abgefahrenen Fahrbahnmarkierungen im Bereich der beiden Anschlussstellen erneuert werden – wegen des bevorstehenden Umbaus jedoch nicht mehr in Thermoplastausführung sondern als einfache Farbmarkierung.Maßnahmen greifen Einige weitere Unfallhäufungsstrecken konnte die Kommission jetzt endgültig von ihrer Liste streichen, denn der Rückblick auf Maßnahmen, die bereits Mitte 2010 beschlossen wurden, fiel überaus positiv aus: Am ehemaligen Unfallschwerpunkt Crengeldanzstraße/Jahnstraße hat sich die Verkürzung der zweispurigen Verkehrsführung mit der Verlängerung der Einspurigkeit über den Einmündungsbereich der Jahnstraße hinweg bestens bewährt. In 2011 bis heute haben sich dort keine Unfälle ereignet.

Im Bereich Sprockhöveler Straße/Wannen wurde die Stop-Regelung durch Vorfahrt gewähren ersetzt. Seitdem hat sich dort nur noch ein Auffahrunfall ereignet.