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Dortmunds ältester Wasser-Hochbehälter verschwindet

Speicher-Relikt

Er hat seine Schuldigkeit getan. Der alte Hochbehälter an der Buswendestelle an der Berghofer Straße. Von 1899 bis 2004 hat er dafür gesorgt, dass es in Berghofen und Umgebung keinen Mangel an Frischwasser gab. Jetzt verschwindet das Relikt.

BERGHOFEN

, 27.11.2014
Dortmunds ältester Wasser-Hochbehälter verschwindet

Adam Himmel und Michael Schuran (v.l., beide DSW 21) mit einer alten Skizze auf dem Dach des 1899 errichteten Hochbehälters. Der soll bis März 2015 abgerissen werden.

Der Wasser-Hochbehälter aus den Anfangstagen der modernen Wasserwirtschaft, das ein Volumen von 9000 Kubikmeter fasst, wird abgebaut. Unauffällig, das ist wohl der richtige Ausdruck für den Standort des unterirdischen Wassertanks.

Zu sehen war lange Zeit ein bewaldeter kleiner Hügel. Lediglich an den Betriebsgebäuden, die an der südlichen Seite des Hügels stehen, war erkennbar, dass es sich hier um eine Einrichtung der DSW 21 handelt. Die Bäume sind mittlerweile gefällt, das Gelände wird für den Teilabriss des Behälters vorbereitet. Und das ist laut DEW21-Projektleiter Michael Schuran nicht ganz so einfach. Denn so ganz stabil ist der alte Behälter aus Mauerwerk und Beton nicht mehr. So wird zunächst das Erdreich entfernt und schließlich wird der Behälter bis in eine Höhe von ca. 4,5 Metern mit Erde aufgefüllt. Dann kann der restliche Teil einschließlich des Betriebsgebäudes abgerissen werden. Der Grund für den Abriss liegt auf der Hand. Zum einen wird der alte Behälter nicht mehr benötigt, zum anderen war er stark sanierungsbedürftig. Anfang November fielen die Bäume. Zurzeit läuft die Ausschreibung für den Abriss. Der könnte schon Anfang Dezember beginnen. Ende März sollen die Arbeiten beendet sein. Dann wird auch wieder der Fußweg begehbar sein, der für die Zeit der Abriss- und Verfüllarbeiten gesperrt wird.

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