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Drei Flugzeuge mussten bei Notfällen 2017 Kerosin ablassen

Düsseldorf. Bei Notfällen lassen Flugzeuge Treibstoff ab, um das Gewicht für eine möglichst sichere, schnelle Landung zu reduzieren. Über NRW wurde 2017 in drei Fällen Kerosin abgelassen - wie schon im Vorjahr.

Drei Flugzeuge haben bei Notfällen im Jahr 2017 über Nordrhein-Westfalen im Flug Kerosin ablassen müssen. Dabei wurde in einem Fall über Nörvenich, 35 Kilometer südwestlich von Köln, das in der Luftfahrt als „Fuel dumping“ bezeichnete Ablassen von rund einer Tonne Kerosin registriert, teilte das NRW-Ministerium für Verkehr auf dpa-Anfrage mit. In den anderen beiden Fällen in den Bereichen Düsseldorf und Duisburg - einer davon bei einem militärischen Flugzeug - konnten den Angaben zufolge keine Mengen registriert werden.

2016 gab es in der zivilen Luftfahrt drei Notfälle, bei denen laut Ministerium insgesamt 64 Tonnen Kerosin abgelassen wurden. Bundesweit komme es jährlich im Durchschnitt zu 25 solcher Notfälle. Die Flugzeuge lassen dann Treibstoff ab, um das Gewicht für eine schnellstmögliche und sichere Landung zu reduzieren.

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