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Drei Holzbildhauer und ein Steinmetz arbeiten vor dem t.a.i.b.

Viktoria-Quartier

BOCHUM Aufheulende Kettensägen, brachiale Hammerschläge – der geschäftige Lärm im Viktoria-Quartier war keineswegs einer neuen Baustelle zuzurechnen. Die Brachfläche vor dem t.a.i.b. hatte sich vielmehr in eine „Outdoor-Werkstatt“ verwandelt, in der die Späne im Sekundentakt flogen, aus dicken Baumstämmen filigrane Skulpturen gemeißelt wurden.

von Von Maren Volkmann

, 10.08.2010
Drei Holzbildhauer und ein Steinmetz arbeiten vor dem t.a.i.b.

Die Holzbildhauerin Helen ließ ihrer Kreativität auf dem Platz vor dem t.a.i.b. freien Lauf.

Wie man den brach liegenden Platz neben dem Lidl-Markt mit Leben und Kreativität füllen kann, das konnten die Passanten seit Montag hautnah miterleben.

Die Holzbildhauer Helen Fux, Simon Kießler, Jens Kothe und der Steinmetz Daniel Pohl hatten ihre Arbeitsmaterialien Holz und Stein kurzerhand in den öffentlichen Raum überführt, ließen sich so bei ihrer Arbeit genau auf die Finger schauen. Gelernt haben die drei Holzbildhauer ihr Handwerk an einer Schnitzschule in Oberammergau – deutschlandweit gibt es nur fünf dieser Ausbildungsstätten.  

Durch Daniel und Jens, die beide aus Bochum kommen, zog es so auch Helen aus Jena und den Kölner Simon für zwei Tage ins Viktoria-Quartier. „Wir wollten schon länger wieder etwas zusammen machen und da hat sich dieses Projekt angeboten“, erzählt Helen. Daniel und seine Freunde wollen vorführen, wie der Platz nach dem Ende des Projekts genutzt werden könnte.  Im Viktoria-Quartier werden die Holz- und Steinskulpturen zwar nicht bleiben. Aber Helens mühevoll geschnitzte Blume im Topf bekommt trotzdem einen schönen Platz: „Ein Geburtstagsgeschenk für meine Mama“, sagt sie.