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Landegericht Bochum

Drei Jahre Jugendhaft nach Edeka-Überfall

BOCHUM/WALTROP Eine Waffe in der Hand, das Gesicht maskiert: So hat ein 20-jähriger Mann aus Waltrop im Dezember einen Edeka-Markt überfallen. Die Beute: über 20.000 Euro. Ausgeben konnte er das Geld aber nicht mehr. Am Dienstag wurde er verurteilt: drei Jahre Jugendhaft.

Drei Jahre Jugendhaft nach Edeka-Überfall

Der Fall wird vorm Bochumer Landgericht behandelt.

Der Überfall passierte am frühen Morgen, noch vor der Öffnungszeit. Das Opfer war ein Mitarbeiter der Gemüseabteilung. Der junge Mann wollte gerade die Stände aufbauen, als er mit einer Pistole bedroht und mit einem Baseballschläger zu Boden geschlagen wurde. Ein Handknochen wurde zertrümmert - damit hatten die Täter freie Bahn.

Es waren zwei Männer, die den Supermarktmitarbeiter damals niedergeschlagen haben - gegen einen wird der Prozess noch fortgesetzt.

Dreimal dieselbe Spielhalle ausgeraubt

Was lange niemand wusste: Der 20-jährige Waltroper hatte zuvor auch noch dreimal dieselbe Spielhalle überfallen. Sein Opfer war eine 78-jährige Frau, die dort die Aufsicht führte. Einmal wurde die alte Dame sogar in die Toilette gesperrt.

Dass der Angeklagte vor Gericht trotzdem milde davon gekommen ist, hat vor allem mit seinem umfassenden Geständnis zu tun. Außerdem war sein Lebensweg vor der Raubserie völlig gradlinig.

Erst als seine Firma in die Insolvenz ging und er seine Lehre nicht mehr beenden konnte, verlor der 20-Jährige den Halt. "Das hat ihn aus der Bahn geworfen", sagte sein Verteidiger im Prozess vor dem Bochumer Landgericht. "Er war enttäuscht und frustriert." Später habe sich dann eine "Alles-Egal-Stimmung" breit gemacht.

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