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"Drei Teams hinter uns lassen"

WATTENSCHEID "Es ist mir egal, welche drei Mannschaften am Ende der Saison in der Tabelle hinter uns stehen."

von Von Martin Jagusch

, 11.08.2008
"Drei Teams hinter uns lassen"

Marco Rudnik setzt auf eine homogene Mannschaft.

Mit diesem Satz hat SG 09-Trainer Marco Rudnik alles gesagt: Das Ziel der Wattenscheider ist einzig der Klassenerhalt in der A-Junioren Bundesliga West, "alles andere wäre nicht realistisch." Als direkte Konkurrenten im Abstiegskampf sieht Rudnik die beiden Mitaufsteiger Wuppertaler SV und SSV Bergisch Gladbach sowie RW Ahlen und RW Essen.

Mit der Vorbereitung war Rudnik zufrieden, gelangen seinem Team u.a. zwei Unentschieden gegen die Senioren-Verbandsligisten Vorwärts Kornharpen und SC Hassel sowie ein klarer 9:0-Erfolg über die U 19 der SF Oestrich-Iserlohn.

Homogene Einheit

In diesen Spielen hat Rudnik vor allem eine Stärke ausgemacht: "Die Mannschaft hat sich über die gesamte Vorbereitung als homogene Einheit präsentiert. Die Spieler verfügen allesamt über einen guten Charakter und gehen trotz des großen Konkurrenzkampfes fair miteinander um. Meine taktischen Vorgaben wurden auf dem Platz schon sehr gut umgesetzt."

Geärgert hat Rudnik allerdings das Verhalten des FC St. Pauli. Das verabredete Testspiel zum Ende des Trainingslagers in Wesendorf, wo die 09er optimale Trainingsbedingungen vorfanden, platzte kurzfristig. "Pauli hat kurz voher mit der Begründung abgesagt, dass sie keine Mannschaft zusammen bekommen würden. Eine absolute Frechheit. Wir werden beim DFB über dieses Verhalten eine Meldung abgeben", so Rudnik. Somit fiel der Härtetest ins Wasser, am Sonntag steht das erste Bundesliga-Spiel gegen RW Ahlen auf dem Terminplan.Viele Alternativen

25 Spieler kämpfen um einen Platz in der Startelf und Rudnik hält den Konkurrenzkampf bis zuletzt unter Dampf. "Wir haben viele Alternativen." Mit Julian Stöhr, Faruk Gülgün oder Mike Dzierzon sowie Neuzugang Mike Bednarek hat Rudnik einige Spieler allerdings fest auf der Rechnung, die das Team führen sollen. Dies ist umso mehr nötig, da Denis Pachutzki, der als Spielmacher hinter den Spitzen vorgesehen war, sich zu Beginn der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zuzog und erst am Anfang der Rückrunde wieder zur Verfügung steht.