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Dritter Bayer-Sieg gegen Gladbach: Alario und Brandt treffen

Leverkusen. Nach den Siegen im DFB-Pokal und der Bundesliga-Hinrunde gewinnt Leverkusen auch die dritte Saison-Partie gegen Mönchengladbach. Die Werkself ist damit im Rennen um einen Platz in der Champions League wieder gut dabei. Gladbach ist von der Königsklasse weit entfernt.

Dritter Bayer-Sieg gegen Gladbach: Alario und Brandt treffen

Leverkusens Charles Mariano Aranguiz (l) und Christoph Kramer kämpfen um den Ball. Foto: F. Gambarini

Bayer Leverkusen hat die Champions-League-Ränge in der Fußball-Bundesliga wieder erobert. Die Rheinländer gewannen am Samstagabend auch das dritte Aufeinandertreffen mit Borussia Mönchengladbach in dieser Saison mit 2:0 (1:0). Damit fallen die Gladbacher im Rennen um die Königsklassenplätze schon fast aussichtslos zurück. „Wir sind weit weg“, gestand Gladbachs Kapitän Lars Stindl bei Sky. „Wir haben gut angefangen, wenig zugelassen.“ Aber: „Wir waren in den Zweikämpfen oft zweiter Sieger.“

Vor 28 809 Zuschauern in der Leverkusener BayArena erzielten Lucas Alario (39.) und Julian Brandt (90.+3) die Treffer im 72. West-Derby für die Gastgeber, die zuvor zwei Heimniederlagen nacheinander hinnehmen mussten und nun wieder unter den besten vier Teams stehen. „Ich bin froh über den Sieg, endlich mal wieder zu Hause. Das war eine reife Leistung von uns“, sagte Sven Bender. „Heute war wieder eine Chance, wir haben sie genutzt. Wir haben uns in eine gute Position gebracht“, sagte sein Zwillingsbruder Lars Bender.

Bei den Gastgebern kehrte Leon Bailey, der am vergangenen Wochenende wegen muskulärer Probleme geschont wurde, wieder ins Team zurück. Der Jamaikaner hatte in den beiden vergangenen Spielen gegen Mönchengladbach jeweils den Führungstreffer für sein Team erzielt und sorgte auch diesmal wieder für reichlich Gefahr in der Gladbacher Deckungsreihe. Seine erste Flanke nutzte Lars Bender in seinem 200. Bundesligaspiel zum ersten Torschuss, doch Borussias Keeper Yann Sommer parierte.

Die Gäste, die weiterhin auf acht Profis verzichten mussten, hatten Tony Jantschke und Vincenzo Grifo wieder in der Startelf. Der an einer hartnäckigen Wadenverletzung laborierende Raffael schaffte den Sprung in den Kader noch nicht.

Beide Mannschaften agierten lange Zeit abwartend, suchten ihre Sicherheit in vielen Passfolgen, leisteten sich im Aufbau aber auch immer wieder leichtsinnige Abspielfehler. Erst als die Gastgeber den Druck erhöhten, kam mehr Schwung in die Partie, Bailey sorgte über die Flügel fast immer für gute Aktionen.

Allerdings ergaben sich kaum Torchancen, da die Gladbacher kompakt verteidigten und ihre Konter auf der anderen Seite zu unkonzentriert abschlossen. Die erste große Gelegenheit nutzte Alario nach Kopfballvorlage von Kevin Volland zum 1:0, die Flanke zuvor kam von Bailey.

Die Leverkusener erspielten sich vor allem auch durch den starken Argentinier Alario, der in der 63. Minute eine große Tormöglichkeit nicht nutzen konnte, und den fleißigen Volland ein Chancenplus und ließen gegen die insgesamt zu harmlose Gladbacher Offensive wenig zu. So wartet Borussias Kapitän Lars Stindl, der sich mit vielen Toren bis in die Nationalmannschaft geschossen hatte, nun schon seit 1345 Minuten auf einen Treffer.

Insgesamt hatten die Gäste über die gesamte Spielzeit kaum eine echte Tormöglichkeit. Lediglich der eingewechselte Josip Drmic setzte in der 82. Minute einen Kopfball knapp neben das Tor. Eingreifen musste Leverkusens Schlussmann Bernd Leno bei einem versehentlichen wie gefährlichen Kopfball von Wendell auf das eigene Tor (89.). In der Nachspielzeit machte Brandt mit seinem Treffer aus kurzer Distanz alles klar.

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