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Schlechtes Wetter

Durchwachsene Bilanz bei den Seetagen in Haltern

HALTERN Lag es wohl am Wetter? Gab es einfach zu viele Konkurrenz-Veranstaltungen in der Region? Oder fehlten womöglich die richtigen Kracher im Programm? Die Bilanz der Seetage in Haltern ist durchwachsen.

Durchwachsene Bilanz bei den Seetagen in Haltern

Volleyball mit beeindruckender Kulisse.

„Wenn das Wetter mitspielt, dürfte es eine Sommerparty werden, wie man sie sich am feinsandigen Strand des Halterner Stausees nur wünschen kann.“ So hieß es im Vorfeld der Halterner Seetage auf der offiziellen Homepage der Veranstaltung. Aber Pustekuchen: Auch in diesem Jahr hatte der Wettergott etwas dagegen. Der Sonntag brachte neben Dauerregen nur die Erkenntnis, dass auch die besten Stoßgebete zum Himmel nicht helfen. Dabei hatte es am Samstag noch so gut ausgesehen: Oft blitzte die Sonne zwischen den Wolken hindurch und wenn gerade kein Wind wehte, war das erhoffte Beachfeeling zu spüren. Zumindest für die, die den Weg ins Strandbad gefunden hatten. Denn das waren erneut nicht so viele wie in früheren Jahren, wenn auch die Besucherzahl die Tausendermarke knackte. Das Organisationsteam hatte ein breites Sportprogramm und einige Attraktionen für Jung und Alt auf die Beine gestellt. Besonders: die neuen Aqua Fun-Bälle, die auf dem Wasser schwimmen und Platz für eine Person bieten. „Man versucht irgendwie, zu laufen, doch das klappt nicht“, erzählte Anna Strohmeier mit leuchtenden Augen von der anstrengenden Action. Sie reiste aus München an und verbringt nun ein paar Tage in Haltern. „Wenn ich noch jünger wäre, dann würde ich auch gerne einmal in so einen Ball gehen“, gab ihre Oma beim Blick auf ihre zufriedene Enkeltochter zu. Neben dieser Neuheit fand auch die nach wie vor beliebte Goldgräberaktion statt. Eifrig suchten die Kinder im Sand nach Gutscheinen von Halterner Geschäften. Voller Stolz präsentierten sie ihren Eltern die gefundenen „Nuggets“. Die Surfabteilung des TuS Haltern stellte sich am ganzen Wochenende allen Interessierten vor und lud Jung und Alt zum Schnuppersurfen auf dem Simulator ein. Die Jugendboote der Segelvereine legten nach den Regatten frisch gefahren am Strandbad an, um von den Zuschauern betrachtet werden zu können. Am Samstagabend sollten „HenSeDö“ mit einer bunten Mischung aus Rock- und Popklassikern sowie aktuellen Hits einheizen. Das wäre zumindest der Plan gewesen. Doch im Strandbad hatten sich nur gut 150 Halterner eingefunden. Es war eine schwache Resonanz. „Möglicherweise war in der Umgebung einfach zu viel los“, erklärte Veranstalter Mike Kestermann und deutete Veränderungen für das nächste Jahr an: „Wir hatten uns alle mehr davon erhofft und müssen jetzt umdenken.“ In den nächsten Wochen werde man sich zusammensetzen und beratschlagen.

Als sichere Bank erwies sich im Gegensatz zur Abendveranstaltung der Sport mit über 3000 Sportlern. Segler, Volleyballer, Fußballer, Indiacaspieler, Surfer und Basketballer sorgten für spannende Wettbewerbe, wenn auch am Sonntag wetterbedingt nicht mehr viel ging. Besonders schade: Der Wettbewerb im Sandburgenbau fiel komplett ins Wasser. Dabei hatte die Veranstaltung in den letzten Jahren für viel Spaß bei den Teilnehmern gesorgt und kreative Werke hervorgebracht.

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