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Durchwachsenes Wetter trübt Badespaß

Freibad Annen

Die Sonne lässt sich in diesen Tagen kaum blicken, das klassische Freibadwetter sieht anders aus. Wo sich an Spitzentagen zwischen 3000 und 4000 Gäste tummeln, herrschte am Mittwochnachmittag gähnende Leere im Wasser und in den Grünanlagen.

ANNEN

von Von Susanne Linka

, 20.06.2012
Durchwachsenes Wetter trübt Badespaß

Britta Augustin ist das Wetter gerade recht: "Für mich ist es schön, dass es hier so leer ist."

Britta Augustin (33) schwimmt trotzdem regelmäßig an der Herdecker Straße: „Ich versuche, jeden Tag nach der Arbeit zum Abspannen herzukommen. Für mich ist es schön, dass es im Freibad so leer ist.“ Gerade einmal zehn Schwimmer haben das große Becken ganz für sich. Was bei den angenehmen Temperaturen gar nicht zu verachten ist. Bereits seit über zehn Jahren nutzt die Erzieherin ihre Saisonkarte eifrig: „In einer guten halben Stunde schwimme ich 20 Bahnen.“

Bei so wenig Gästen haben die vier Schwimmmeister im Dienst mehr Zeit als sonst, sich anderen Aufgaben zu widmen: „Da kümmern wir uns zum Beispiel um die Pflege der Grünanlagen, spülen im Keller die Filteranlage und reinigen die Schmutzfänger“, listet Manfred Gniesdzia, Meister für Bäderbetriebe, auf. Am Pfingstmontag dürfte dafür wohl weniger Zeit geblieben sein. Da verbuchte das Freibad den bisher besten Tag der noch jungen Saison: „Es waren 3000 Gäste im Freibad“, sagt Thomas Lindner, Pressesprecher der Stadtwerke, denen das Bad gehört.

Nach einem schwachen Start an den drei April-Öffnungstagen mit 1300 Schwimmern, hatte sich der Mai prächtig gemacht. „Wir haben insgesamt 28.548 Besucher gezählt, mehr als im Mai 2011“, zieht Lindner einen Vergleich. Im letzten Jahr wurden im Wonnemonat 25.222 Gäste verbucht. Im Juni setzt dann das durchwachsene Wetter ein: „So ist es geblieben, mit 400 bis 500 Besuchern im Tagesdurchschnitt“, erklärt der Sprecher. Doch viele Stammgäste ließen sich vom Wetter nicht stören: „Man kann von der Umkleide durch die Passage ja auch direkt ins Freie schwimmen, das ist immer angenehm.“ Doch im Juli/August hoffen die Stadtwerke auf mehr Besucher. „Dann sind Sommerferien, und bei gutem Wetter kommen viele Kinder mit ihrem Ferienpass.“