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Dutkiewicz: „Arme Leichtathleten - das ist Quatsch“

Bochum. Weltklasse-Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz kann Klagen über mangelnde finanzielle Unterstützung nicht mehr hören.

Dutkiewicz: „Arme Leichtathleten - das ist Quatsch“

Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz wurde im vergangenen Jahr deutsche Meisterin. Foto: Uwe Anspach

„Das ist etwas, was mich tierisch aufregt: Man hört immer, die armen Leichtathleten, die armen Schwimmer. Das ist Quatsch. Was schlecht ist an dem System – und das möchte ich klar kritisieren –, ist, dass der Weg nach oben super einsam ist“, sagte die WM-Dritte von London 2017 in einem Interview der „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“.

Wenn man ein talentierter junger Sportler sei, sei man darauf angewiesen, dass die Eltern einen unterstützen. Wenn die Eltern nicht den Sinn im Sport sehen würden und nicht die finanziellen Möglichkeiten hätten, dann sei es schwer. „Aber wenn man ein bestimmtes Niveau erreicht hat und hält, dann funktioniert es“, erklärte die 26-Jährige vom TV Wattenscheid. Gerade Leichtathleten kritisieren häufig das Fördersystem in Deutschland.

Dutkiewicz sagte: „Ich muss mir über Finanzielles keine Gedanken machen, ich kann etwas zurücklegen und genieße das. Ich weiß, dass ich nie wieder so viel Geld verdienen werde wie jetzt. Es ärgert mich, wenn es so dargestellt wird, als könne man vom Sport nicht leben – weil junge Leute dann keinen Bock auf Leichtathletik haben.“ Dutkiewicz war im vergangenen Jahr deutsche Meisterin, ihre Bestzeit steht bei 12,61 Sekunden.

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