Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Dutzende Tote in Syrien - Dramatische humanitäre Lage

Damaskus.

Bei mehreren Angriffen in Syrien sind Dutzende Menschen getötet worden. Mindestens 35 Zivilisten kamen bei einem schweren Raketenangriff auf einen Markt in Damaskus ums Leben, sagte der Direktor eines örtlichen Krankenhauses der dpa. 40 Menschen wurden verletzt. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet, „Terroristen“ hätten die Rakete abgefeuert. Als „Terroristen“ bezeichnen staatliche Medien auch die islamistischen Aufständischen in der nahen Rebellenhochburg Ost-Ghuta. Helfer berichteten unterdessen von einer dramatischen humanitären Lage im Kurdengebiet Afrin im Nordwesten des Landes sowie in Ost-Ghuta.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

NRW: Türkischer Minister auf Wunsch der Opfer in Solingen

Düsseldorf. Der geplante Auftritt des türkischen Außenministers bei der Gedenkfeier zum Solinger Brandanschlag ist laut NRW-Landesregierung ein Wunsch der Opfer. In der Vergangenheit sei immer ein Vertreter der türkischen Regierung dabeigewesen, sagte Integrationsminister Joachim Stamp. Das sei auch der ausdrückliche Wunsch der Familie Genc. Daher habe Ministerpräsident Armin Laschet den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu vor geraumer Zeit eingeladen, sagte NRW-Regierungssprecher Christian Wiermer. Kritiker befürchten, dass Cavusoglu seine Rede für einen Wahlkampfauftritt nutzen könnte.mehr...

Schlaglichter

Syrien-Konferenz: Gibt Deutschland künftig weniger Geld?

Brüssel. Zum Beginn der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einer Reduzierung der deutschen Unterstützung gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für die Krisenregion gegenüber dem Vorjahr um 400 Millionen Euro zu kürzen. Sein Ministerium werde lediglich 744 Millionen Euro zusagen können. Das hätte „dramatische Auswirkungen“, sagte Müller. Deutschland war zuletzt mit Abstand der größte Geldgeber für die Region.mehr...

Schlaglichter

Maas erwartet keinen neuen Wahlkampfstreit mit der Türkei

New York. Außenminister Heiko Maas rechnet nicht mit einer neuen Belastung der Beziehungen zur Türkei durch den bevorstehenden türkischen Wahlkampf. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch in der Türkei niemand ein Interesse daran hat, die Beziehungen zu Deutschland noch einmal zu verkomplizieren“, sagte Maas nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu. Allerdings sorgte die Wahl der stellvertretenden Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen zur Vorsitzenden der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Bundestag für Ärger in den Beziehungen der Länder.mehr...

Schlaglichter

Trump wiederholt scharfe Kritik an Iran und Atomdeal

Washington. US-Präsident Donald Trump hat seine scharfe Kritik an der politischen Rolle des Irans wiederholt und eine Drohung an das Land gerichtet. Wenn Teheran sein Nuklearprogramm wieder aufnehmen sollte, werde es „größere Probleme als jemals zuvor“ haben, sagte Trump. Trump äußerte sich im Weißen Haus im Beisein seines Staatsgastes, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Der Iran stehe hinter beinahe jedem Problem im Nahen Osten, sagte Trump.mehr...

Schlaglichter

Erdogan-Gegnerin leitet deutsch-türkische Parlamentariergruppe

Berlin. Die stellvertretende Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen wird künftig die deutsch-türkische Parlamentariergruppe im Bundestag leiten. Die Fraktion wählte die Politikerin kurdisch-türkischer Abstammung einstimmig auf den Vorsitzendenposten, der der Linken in einer interfraktionellen Vereinbarung zugesprochen wurde. Das erfuhr die dpa aus Fraktionskreisen. Dagdelen zählt zu den schärfsten Kritikern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Bundestag und hat ihn unter anderem als „Terrorpaten“ bezeichnet.mehr...

Schlaglichter

Iran: Lassen uns beim Atomdeal von Trump nicht erpressen

Teheran. Der Iran wird sich nach Angaben des Nationalen Sicherheitsrats beim Atomabkommen nicht von US-Präsident Donald Trump erpressen lassen. Das sagte der Sekretär des Sicherheitsrats. Sollte Trump tatsächlich seine Ausstiegsdrohung wahr machen, dann habe der Iran bereits verschiedene Szenarien vorbereitet. Trump hatte das Abkommen wiederholt als schlechten Deal bezeichnet. Teheran verpflichtet sich darin, wesentliche Teile seines Atomprogramms drastisch zu beschränken. Im Gegenzug wurde eine Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen mit dem Westen in Aussicht gestellt.mehr...