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Dynamo will Klassenerhalt und Fortuna-Aufstieg verschieben

Dresden. Abstiegskampf gegen Aufstiegstraum: Dynamo kann sich vom Tabellenkeller absetzen und der Fortuna die vorzeitige Aufstiegsparty vermasseln, muss dabei aber ohne seinen Kapitän auskommen.

Dynamo will Klassenerhalt und Fortuna-Aufstieg verschieben

Dynamos Trainer Uwe Neuhaus am Spiefeldrand. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Die magische 40-Punkte-Marke hat Dynamo Dresden mit dem Sieg in Kaiserslautern erreicht. Doch in der spannenden 2. Fußball-Bundesliga werden sie dieses Mal im Kampf um den Klassenverbleib nicht reichen. „Wir brauchen definitiv noch Punkte, um die Klasse zu halten und die wollen wir morgen definitiv holen“, erklärte Dynamos Cheftrainer Uwe Neuhaus am Freitag.

Drei Spieltage bleiben seiner Elf, um die notwendigen Zähler einzufahren. Ein großer, wenn nicht vielleicht schon der entscheidende Schritt soll bereits am Samstag (13.00 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf gelingen.

Doch die Fortuna kann ihrerseits den Aufstieg ins Oberhaus perfekt machen, dem Team von Friedhelm Funkel fehlt bei sieben Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten Holstein Kiel mindestens noch Punkt, sollten die „Störche“ selbst nicht gewinnen. „Es ist sensationell, wie professionell sich die Mannschaft auf dieses Spiel vorbereitet hat. Sie geht fantastisch mit dieser Situation um“, lobte Fortuna-Coach Friedhelm Funkel seine Spieler am Donnerstag. Wohlwissend, dass seinem Team alles andere als eine leichte Partie bevorsteht. „Wir wissen, was in Dresden auf uns zukommt. Aber wir wissen nicht, ob wir gewinnen“, meinte der 64-Jährige.

Sein Gegenüber Neuhaus will die Düsseldorfer Aufstiegsfeier im Dresdner Wohnzimmer definitiv verhindern. „Wir wissen, dass sie sich hier mit einem Sieg Erstligist nennen können. Aber man kanns ja auch im zweiten Anlauf schaffen, es muss ja nicht hier sein. Der Friedhelm Funkel wird das auf alle Fälle noch richten“, erklärte der 58-Jährige.

Verzichten muss er neben den Langzeitverletzten Sören Gonther und Jannik Müller auch auf Niklas Hauptmann sowie auf Kapitän Marco Hartmann, der aufgrund einer Gelb-Roten Karte ein Spiel aussetzen muss. Manuel Konrad wird Dynamos Leitwolf im defensiven Mittelfeld ersetzen, wie er es bereits so oft in dieser Saison tat.

Nicht im Kader wird aller Voraussicht nach Andreas Lambertz sein, auch gegen seine Fortuna wird er keine weiteren Einsatzminuten sammeln können. 340 Spiele absolvierte der 33-Jährige für Düsseldorf, für Dynamo stand er zuletzt im Dezember auf dem Feld und war in der gesamten Rückrunde nur zweimal im Kader. „Ich hätte es ihm gern ermöglicht, wir haben aber einige Sorgen wegen unserer Langzeitverletzten. Deswegen muss ich sehen, dass alle Positionen abgedeckt und wir für alle Eventualitäten gerüstet sind.“

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