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EADS hält an deutschen Airbus-Werken fest

Hamburg (dpa) Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hält in den nächsten drei Jahren an seinen deutschen Airbus-Werken Varel, Nordenham und Augsburg fest.

EADS hält an deutschen Airbus-Werken fest

Das Logo von EADS.

Die in der vergangenen Woche ausgehandelte Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall Küste sehe vor, dass sich das Unternehmen bis Ende 2011 nur von einem Minderheitsanteil trennen dürfe, bestätigte ein Airbus- Sprecher am Montag in Hamburg. Der Aufsichtsrat hat am Montag laut IG Metall den Plänen unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass bis Freitag der endgültige vertrag vorliegt.

Betriebsbedingte Kündigungen für die rund 6000 betroffenen Mitarbeiter werden bis zum 31. Dezember 2013 ausgeschlossen. Um die Werke auszulasten, soll der neue Dreierverbund Premium Aerotec große Teile der Rumpfstruktur für den neuen Airbus A350 liefern und zudem mit Investitionen bei der Umstellung auf Verbundstofftechnik unterstützt werden. Der Beitrag der Arbeitnehmer soll durch eine höhere Produktivität erbracht werden; er wird auf 22,5 Millionen Euro beziffert.

Airbus wollte die drei Werke ursprünglich Anfang des Jahres im Zuge seines Sanierungsprogramms Power8 verkaufen. Eine Übernahme durch die deutsche OHB-Gruppe scheiterte an der Finanzierung. Das Werk in Laupheim wurde an die Rüstungskonzerne Diehl und Thales verkauft. Auch Werke in Frankreich und Großbritannien stehen zur Disposition.

Der Konzernumbau war eingeleitet worden, nachdem Airbus durch Verzögerungen beim Großraumflugzeug A380 unter Druck gekommen war. Das Programm Power8 soll bis zum Jahr 2010 zu jährlichen Einsparungen von 2,1 Milliarden Euro führen. 10 000 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Der neue Plan Future EADS soll von 2011 bis 2012 Einsparungen von nochmals mindestens 200 Millionen Euro bringen.

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