Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

EZB-Chef: Geld für Banken steht bereit

Frankfurt/Main (dpa) Die EZB wird solventen Banken nach wie vor so viel Liquidität wie benötigt zur Verfügung stellen, sagte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi am Freitag in Frankfurt.

EZB-Chef: Geld für Banken steht bereit

Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank. Foto: Olivier Hoslet

Der Bedarf an Mitteln sei derzeit größer, weil einigen Geldhäusern der Zugang zum freien Markt zumindest zeitweise verschlossen sei. Falls dem nicht begegnet werde, könnten sich systemische Probleme für den gesamten Bankensektor ergeben.

Gleichzeitig sagte der Notenbankpräsident, die Lage am Kreditmarkt des Euroraums ist nach Einschätzung der EZB trotz der jüngsten Zuspitzung der Schuldenkrise deutlich besser als im vergangenen Herbst. Hierzu habe vor allem die Bereitstellung günstiger Kredite der Zentralbank an die Banken über insgesamt eine Billion Euro beigetragen.

Jüngste Umfragen und Indikatoren bestätigten, dass Verspannungen beseitigt worden seien. Allerdings sei die Nachfrage nach Bankkrediten wegen der schwachen Konjunktur im Euroraum sehr gedämpft, sagte Draghi.

Trotz vieler Krisenmaßnahmen sei das Hauptziel der EZB nach wie vor die Preisstabilität, sagte Draghi. Derzeit seien allerdings keine signifikanten Inflationsgefahren zu erkennen. Ein Grund: Die Konjunktur des Währungsraums sei nach wie vor schwach, wie zahlreiche schlechte Konjunkturdaten belegten. Die weitere Entwicklung sei mit großen Risiken verbunden, bekräftigte Draghi.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

EZB kann Geldschwemme fortsetzen: Gericht weist Anträge ab

Karlsruhe (dpa) Die milliardenschweren Staatsanleihekäufe der Europäischen Zentralbank sind umstritten - vor allem in Deutschland. Doch vor dem Bundesverfassungsgericht erleiden Kritiker nun eine Niederlage.mehr...

Wirtschaft

Fed dürfte über Wohl und Wehe des Dax entscheiden

Frankfurt/Main (dpa) Ganz im Zeichen der Federal Reserve Bank dürften in der kommenden Woche die Börsen stehen. Bleiben die Notenbanker um ihre Chefin Janet Yellen auf Kurs für eine weitere Zinserhöhung noch in diesem Jahr?mehr...

Wirtschaft

Verbraucherpreise in Deutschland ziehen an

Wiesbaden (dpa) Für Deutschlands Verbraucher kosten im August vor allem Energie und Nahrungsmittel mehr als vor einem Jahr. Das treibt die Inflationsrate insgesamt weiter in Richtung zwei Prozent - die Zielmarke der EZB. Ein baldiger Kurswechsel der Notenbank ist dennoch nicht in Sicht.mehr...

Wirtschaft

Schäuble rät G20-Partner: Aufschwung für Reformen nutzen

Washington (dpa) Es ist der letzte Auftritt von Wolfgang Schäuble im Kreis der internationalen Finanzelite. Der deutsche Kassenwart verabschiedet sich in Washington mit ein paar letzten Mahnungen - und stellt mit Genugtuung einen veränderten Kurs in der IWF-Politik fest.mehr...

Wirtschaft

Dax endet trotz Rekord unter 13 000 Punkten

Frankfurt/Main (dpa) Der Dax hat die Marke von 13 000 Punkten nicht verteidigen können. Einen Tag nach dem erstmaligen Überspringen der Marke kehrte er zwar zeitweise darüber zurück und stieg in der Spitze bis auf den Rekordstand von 13 036,74 Punkten.mehr...