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Edelkrebs wurde verdrängt

Edelkrebs wurde verdrängt

In der Lippe sind Flusskrebse längst verschwunden. dpa Foto: picture alliance / dpa

Werne. Als der Fischereiberater Michael Prill in Kinder- und Jugendtagen angeln ging, hatte er immer seinen Spaß daran, die kleinen Krebse zu fangen. Am Abend nahm er seine Taschenlampe und lockte die Krebse unter den Steinen hervor. Er nahm sie als Köder zum Angeln.

Diese Krebse, die sogenannten Edelkrebse, hat er schon lange nicht gesehen. In der Lippe beispielsweise sind sie ganz verschwunden. Die Population ist ausgestorben, wie es in Fachkreisen heißt. Schuld daran sind die nordamerikanischen Krebse, die sich vor einigen Jahrzehnten in den heimischen Gewässern breitgemacht haben. Sie wurden von Nordamerika nach Europa und Deutschland verschleppt und haben die heimischen Krebse krank gemacht. Sie steckten sie mit der sogenannten Krebs-Pest an. Eine Krankheit, gegen die die amerikanischen Krebse wie Kamberkrebs oder der rote Signalkrebs resistent sind, aber nicht die heimischen Krebse. Sie sterben an der Krebs-Pest. Die Angler müssen daher gut aufpassen, dass sie die nordamerikanischen Krebse nicht als Köder benutzen und auch nicht über ihre Gummistiefel beispielsweise in andere Gewässer übertragen. Um die Edelkrebse wieder anzusiedeln, setzt man sie in einigen Gewässern wieder aus.

Helga Felgenträger

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