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Eggert spricht erstmals über neue Urbanatix-Show

Street-Artisten

"Close up" heißt die neue Show von Urbanatix, die im November 14 Mal in der Jahrhunderthalle zu sehen sein wird. Näher ran an die Artisten will Initiator Christian Eggert bei der vierten Show der Street-Artisten. Er verspricht ein spektakuläres Bühnenbild und eine ganz neue Perspektive.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 13.06.2012

Es dauert noch fast 150 Tage, bis die Street-Artisten von Urbanatix die Jahrhunderthalle zurückerobern. Ein Großteil der Tickets für die Show im November sind bereits jetzt verkauft. Jetzt hängt Urbanatix noch einen Spieltag dran. „Verrückt“, sagt Christian Eggert. Die Leute wüssten doch noch gar nicht, wie die neue Show aussehen werde. Gestern lüftete er einen Teil dieses Geheimnisses. „Close up“ soll die dritte Staffel heißen. „Wir wollen näher dran sein an den Artisten, an der Street-Art“, sagt Eggert.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Die Urbanatix-Show 2011

Die Grenzen verschwimmen bei der dritten Show von Urbanatix. Nur schwer zu unterscheiden, wer dieser mehr als 60 Artisten auf der noch größeren Bühne in der Jahrhunderthalle „Amateur“ und wer „Profi“ ist. Gemeinsam heben sie die Grenzen der Schwerkraft scheinbar auf. Noch bis zum 20. November spielen Urbanatix in der Jahrhunderthalle.
11.11.2011
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Zwei Parkour-Läufer ziehen sich an einer Wand hoch.© Foto: Benedikt Reichel
Freeerunner in Aktion. Sie springen durch und hüpfen über alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Dazu gibt es Schrauben und Saltos.© Foto: Benedikt Reichel
Aus der Höhe lässt sich Rémi Martin nach unten fallen, um kurz vor dem Boden den Fall zu stoppen.© Foto: Benedikt Reichel
Alexandra Savina kommt aus der Ukraine. Ihr Element sind die Ringe.© Foto: Benedikt Reichel
Die dritte Show von Urbanatix began ruhig. Lih Kun Wong ließ einen Ring kreisen.© Foto: Benedikt Reichel
Rémi Martin ist einer der herausragenden Artisten der Show. Der Chinesische Mast ist sein Werkzeug.© Foto: Benedikt Reichel
Rémi Martin - Perfektion und Waghalsigkeit.© Foto: Benedikt Reichel
Urbanatix die Dritte: Rémi Martin an der vertikalen Stange zeigt der kunstvolle Figuren.© Foto: Benedikt Reichel
Urbanatix die Dritte: Rémi Martin an der vertikalen Stange zeigt der kunstvolle Figuren.© Foto: Benedikt Reichel
Aus der Höhe lässt sich Rémi Martin nach unten fallen, um kurz vor dem Boden den Fall zu stoppen.© Foto: Benedikt Reichel
Die Tanzer bekamen bei dieser Urbanatix-Show deutliche mehr Raum als in den Jahren zuvor.© Foto: Benedikt Reichel
Urbanatix in der Jahrhunderthalle.© Foto: Benedikt Reichel
Freeerunner in Aktion. Sie springen durch und hüpfen über alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Dazu gibt es Schrauben und Saltos.© Foto: Benedikt Reichel
Freeerunner in Aktion. Sie springen durch und hüpfen über alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Dazu gibt es Schrauben und Saltos.© Foto: Benedikt Reichel
Carlos Howard zeigt zusammen mit Philipp aus dem Siepen welche Geräusche sich mit dem Mund erzeugen lassen. Die Human Beatbox.© Foto: Benedikt Reichel
Carlos Howard zeigt zusammen mit Philipp aus dem Siepen welche Geräusche sich mit dem Mund erzeugen lassen. Die Human Beatbox.© Foto: Benedikt Reichel
BMXer sind die Wilden der Straße - Mit Flairs, Back- und Frontflips oder Tailwhips, Barspins und Turndowns begeistern sie in der Jahrhunderthalle.© Foto: Benedikt Reichel
BMXer sind die Wilden der Straße - Mit Flairs, Back- und Frontflips oder Tailwhips, Barspins und Turndowns begeistern sie in der Jahrhunderthalle.© Foto: Benedikt Reichel
BMXer sind die Wilden der Straße - Mit Flairs, Back- und Frontflips oder Tailwhips, Barspins und Turndowns begeistern sie in der Jahrhunderthalle.© Foto: Benedikt Reichel
BMXer sind die Wilden der Straße - Mit Flairs, Back- und Frontflips oder Tailwhips, Barspins und Turndowns begeistern sie in der Jahrhunderthalle.© Foto: Benedikt Reichel
Egal wie hart der Tanz - einige lächeln immer.© Foto: Benedikt Reichel
Urbanatix in der Jahrhunderthalle.© Foto: Benedikt Reichel
Wall Clown Tobias Wegner. Er verdreht die Welt. Seine in einem raumartigen Würfel ausgeführten Bewegungen werden per Videoprojektion um 90 Grad gedreht (kleines Bild). Es entsteht eine Illusion, zum Beispiel als ob Wegener schwimmt.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith und Lih Kun Wong.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith und Lih Kun Wong verbinden Akrobatik mit Cello. Smith Choreografie ist perfekt auf die Klänge von Lih Kun Wong abgestimmt - oder umgekehrt. Die Performance ist spektakulär und poetisch zugleich.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith und Lih Kun Wong verbinden Akrobatik mit Cello. Smith Choreografie ist perfekt auf die Klänge von Lih Kun Wong abgestimmt - oder umgekehrt. Die Performance ist spektakulär und poetisch zugleich.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith und Lih Kun Wong verbinden Akrobatik mit Cello. Smith Choreografie ist perfekt auf die Klänge von Lih Kun Wong abgestimmt - oder umgekehrt. Die Performance ist spektakulär und poetisch zugleich.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith und Lih Kun Wong verbinden Akrobatik mit Cello. Smith Choreografie ist perfekt auf die Klänge von Lih Kun Wong abgestimmt - oder umgekehrt. Die Performance ist spektakulär und poetisch zugleich.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith und Lih Kun Wong verbinden Akrobatik mit Cello. Smith Choreografie ist perfekt auf die Klänge von Lih Kun Wong abgestimmt - oder umgekehrt. Die Performance ist spektakulär und poetisch zugleich.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith am Bungee-Strapaten.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith am Bungee-Strapaten.© Foto: Benedikt Reichel
James Kingsford-Smith aus Australien. Im Hintergrund die Projektion der Cellisting Lih Kun Wong.© Foto: Benedikt Reichel
Auch Beatbox und Cello passen zusammen.© Foto: Benedikt Reichel
Tricking: die Bewegung in Akrobatik mit tänzerischen Moves.© Foto: Benedikt Reichel
Tricking: die Bewegung in Akrobatik mit tänzerischen Moves.© Foto: Benedikt Reichel
Romy Seibt tanzt am Seil. Im Hintergrund zeigt die Leinwand Bilder des Ruhrgebiets.© Foto: Benedikt Reichel
Romy Seibt tanzt am Seil. Im Hintergrund zeigt die Leinwand Bilder des Ruhrgebiets.© Foto: Benedikt Reichel
Romy Seibt tanzt am Seil. Im Hintergrund zeigt die Leinwand Bilder des Ruhrgebiets.© Foto: Benedikt Reichel
Alexandra Savina kommt aus der Ukraine. Ihr Element sind die Ringe.© Foto: Benedikt Reichel
Alexandra Savina kommt aus der Ukraine. Ihr Element sind die Ringe.© Foto: Benedikt Reichel
Alexandra Savina kommt aus der Ukraine. Ihr Element sind die Ringe.© Foto: Benedikt Reichel
Erleichtert nach gut 90 Minuten Show - Urbanatix strahlen über den Applaus.© Foto: Benedikt Reichel
Schlagworte Bochum

Er habe sich sehr gefreut, als ihm Gäste der Show 2011 sagten, man können den Unterschied zwischen Profis und Street-Artisten kaum mehr wahrnehmen. „Wir wollen jetzt noch organischer werden“, so Urbanatix-Vater Eggert. Profis und Nachwuchs sollen noch mehr verschmelzen. Artisten und Technik zugleich noch näher zusammenrücken.

Urbanatix IV verzichtet auf die sonst typischen Videoleinwände. Das Videobild soll in den dreidimensionalen Raum geholt werden. Mapping heißt die Technologie, die dahinter steckt. „Die ganze Bühne soll ein interaktives Bild sein“, erklärt Holger Steffentorweihen, der kreative Kopf für die Optik der Bühne. Wie muss man sich das vorstellen? Die Elemente auf der Bühne werden von allen sichtbaren Seiten mit Projektionen versehen, auch die Struktur der Jahrhunderthalle und die Fassade werden mit einbezogen. Dafür drehen Urbanatix die Perspektive um. Die Tribüne wird andersrum aufgebaut – die Zuschauer gucken nun auf das Mauerwerk der Westfassade. „Eine völlig neue Perspektive“, sagt Holger Steffentorweihen.Nach der Sommerpause werden die Choreografen beginnen, die vierte Show zu konzipieren. „Im Moment haben wir 50 Artisten, die in der Marienkirche trainieren“, berichtet Eggert. Ein großer Teil der ersten Truppe aus 2010 sei noch mit dabei. Fehlen werden 2012 die Publikumslieblinge Rémi Martin und Eike von Stuckenbrok. Es gibt Ersatz: Christian Eggert tourt durch die Welt, auf der Suche nach passenden Profis. Mit dem französischen Duo Tr‘espace wird es erstmals eine Diabolo-Nummer geben. „Die spielen Diabolo so, wie Pina Bausch Tanztheater gemacht hat“, sagt Eggert.

Termine und Karten
Die vierte Urbanatix-Show wird vom 9. bis zum 19. November in der Jahrhunderthalle zu sehen sein. 14 Aufführungen sind geplant. Karten gibt es ab 25,50 Euro unter Tel. (0211) 27 40 00.

 Video von Tr'espace